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1-2012

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Fachzeitschrift für Medizintechnik-Produktion, Entwicklung, Distribution und Qualitätsmanagement

Produktion

Produktion Medizintechnik unter Verschluss Nassklebestreifen und Sicherheitssiegel schützen medizinische Logistikketten Die Logistiker in Medizintechnik und Pharmazeutik müssen mit Argus-Augen darüber wachen, dass ihre Erzeugnisse unversehrt und unverfälscht beim Empfänger eintreffen. Die Wahl der Verpackung für Geräte und Medikamente ist daher von entscheidender Bedeutung. Speziell abgestimmt auf die heutigen Anforderungen in den sensiblen Bereichen der Medizin- und Pharma-Logistik sind zwei Verschlussmittel-Varianten, die Schümann auf der diesjährigen Medtec zeigt: Sicherheitssiegel aus Kunststoff und Nasskleberollen aus Kraftpapier. Beide Verschlussmittel verleihen den Verpackungen von Medizingeräten, OP-Bestecken und Medikamenten eine hohe Manipulationssicherheit und einen zuverlässigen Originalitätsschutz. Manipulationsschutz Selbstklebende Sicherheitssiegel in Gestalt von Bändern und Etiketten können den Manipulationsschutz von Medizin-Verpackungen jeglicher Ausführungen maßgeblich verbessern. Sie lassen sich sowohl für Tablettenschachteln und OP-Besteck-Trays verwenden als auch für Erste-Hilfe-Koffer, Ersatzteilsendungen oder Entsorgungsbehälter – um nur einige Beispiele zu nennen. Bei dem Versuch ein Schümann-Sicherheitssiegel abzuziehen, verbleibt ein irreversibler Warnhinweis auf der Verpackung. Manipulationen bleiben also nie unentdeckt, da das Etikett oder Band entweder zerstört werden muss oder der Warnhinweis den unerlaubten Zugriff sichtbar macht. Darüber hinaus eignet sich das Schümann- Siegel auch bestens als Prüfsiegel für Medizingeräte im Rahmen der Qualitätssicherung. Unterschiedliche Varianten Schümann fertigt die Sicherheitssiegel in verschiedenen Farben und Formen. Auf den Einsatz in Sendungsverfolgungssystemen (Track & Trace) abgestimmt sind fortlaufend nummerierte und mit Barcodes markierte Etiketten. Sie bieten die Möglichkeit, Ort und Zeit einer verpackten Sendung zu beobachten sowie ihre Unversehrtheit und Originalität über die gesamte Logistikkette hinweg nachvollziehbar zu dokumentieren. Einige Typen der Schümann-Siegel lassen sich trotz ihrer hohen Klebekraft und Reißfestigkeit nach dem autorisierten Zerschneiden rückstandsfrei entfernen. Das gepflegte Erscheinungsbild wiederverwendbarer Cases, Boxen oder Kreislaufbehälter bleibt damit gewahrt. Übrigens: Derzeit noch unter Verschluss gehalten wird ein neuartiges Sicherheitssiegelband, das Schümann erstmals auf der Medtec zeigt. Alternative in Papier Die papierne Alternative zu den polymeren Sicherheitssiegeln von Schümann sind die gummierten Nassklebestreifen aus Kraftpapier. Insbesondere in der unverstärkten Ausführung gelten sie als Paradebeispiel für ein ökologisches Verpackungsmittel. Ihr Leim wird aus Kartoffelstärke gewonnen, das Holz für ihr Papier kommt aus zertifizierten europäischen Forstwirtschaften und ihre Haftkraft entsteht durch sparsames Befeuchten mit Wasser. Schümann ist einer der führenden europäischen Hersteller auf diesem Gebiet. Die Auswahl an Nassklebestreifen reicht von unverstärkten Standardstreifen (DIN 55475) über hoch belastbare Varianten mit Fadenverstärkung bis hin zu bedruckten Nassklebestreifen und Ausführungen mit Aufreißfaden. Obgleich größtenteils aus Papier hergestellt, verleihen die Nassklebestreifen einer Kartonage ein hohes Maß an Manipulations- und Fälschungssicherheit. Da sich die angefeuchtete Gummierung des Nassklebestreifens mit der Kartonage fest verbindet, ist ein spurloses Abziehen des Nassklebestreifens unmöglich. Manipulationen sind eindeutig sichtbar. Wir stellen aus: Medtec, Halle 4, Stand 4775 Herbert Schümann Papierverarbeitungswerk GmbH info@schuemann-herbert.com www.schuemann-herbert.com 42 meditronic-journal 1/2012

Produktion Dauerhaft hydrophile Oberflächen durch Plasma-Polymerisation Neue Lösungen für dauerhaft hydrophile Beschichtungen in der Medizintechnik zeigt Diener electronic auf der Medtec. Das Highlight ist die Beschichtung von strukturierten Silizium- Wafern für Geräte, mit denen Patienten mit Gefäßverschlusskrankheiten schon bald bequem zu Hause ihren Gerinnungsstatus messen können. Während vergleichbare Geräte auf dem Markt optische Analysen oder chemische Reaktionen nutzen, kommen hier Micro-Electro-Mechanical-Sensors (MEMS) auf speziellen Teststreifen zum Einsatz. Diese verfügen über einen kleinen Träger, um die Viskosität mittels des so genannten Prothrombinzeit-Tests zu messen. Erforderlich ist dafür nur ein winziger Tropfen Blut. Voraussetzung für zuverlässige Messergebnisse ist, dass das Blut die MEMS- Oberfläche hinreichend benetzt – dabei aber nicht die Strukturierungen überdeckt. Der dafür notwendige Hydrophilie-Effekt ist nur durch die Plasma-Polymerisation zu erreichen, mit der im Niederdruck-Verfahren Schichten zwischen 15 und 30 nm auf die MEMS abgeschieden werden. Mit chemischen Verfahren sind solche dünnen Schichten im nanoskaligen Bereich nicht realisierbar. Außerdem wird mit dem Plasma- Verfahren ein Kontaktwinkel von weniger als 10 Grad erzielt – und dies auf Dauer, wie verschiedene Tests belegen. Derartig dauerhaft hydrophile Oberflächen mittels Plasma-Polymerisation unter Einleitung von organischen Precursoren werden mit Anlagen von Diener electronic auch auf Silikon-Hydrogel- Kontaktlinsen sowie auf Vliesstoffe für medizinische und hygienische Produkte abgeschieden. Der Vorteil bei den Kontaktlinsen, die an sich aus relativ hyrophobem Material bestehen zeigt sich nach der Hydrophilierung: Diese Linsen sind besser benetzbar und lassen sich daher länger verwenden. Wir stellen aus: MEDTEC Europe, Stand 4251 (Medical Plastics) Diener electronic GmbH + Co. KG www.plasma.de DE-Meditronic-journal-2012.pdf 2/3/12 12:52:50 PM Verbesserte Eigenschaften durch funktionale Beschichtungen Von der Adelhelm Unternehmensgruppe weiterentwickelte, maßgeschneiderte Oberflächenfunktionalisierungen in der Medizintechnik erhöhen die Prozesssicherheit und schützen Patienten sowie Personal. Hier sind beispielsweise verbesserte echogene Eigenschaften von Kanülen, maßgenaue Isolationsbeschichtungen auf Schaftrohren in der MIC, hydrophile Oberflächen für Katheder zur Vermeidung traumatischer Verletzungen, gleitunterstützende Beschichtungen für Führungsdrähte oder Nitinol-Körbchen zu nennen. Neu ist auch die Erweiterung der Oberflächenfunktionalisierungen von metallischen auf Kunststoff- und Elastomerbauteilen. Hier ist die Besonderheit die Vorbehandlung der Oberfläche. Es handelt sich um chemische, mechanische oder Plasma-Behandlungen der Substrate. Verwendet werden reine Fluorkunststoffe und Fluorpolymerderivate, nicht fluorierte Polymere (PA, PEEK, PU), Silikone und Silikonderivate für Skalpellschneiden oder zur Gleitoptimierung von LSR. Es stehen auch antimikrobielle Ausstattungen zur Verfügung. Wir stellen aus: Medtec/Südtec, Halle 8, Stand 512 ADELHELM Kunststoffbeschichtungen GmbH www.adelhelm.de meditronic-journal 1/2012 43

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© beam-Verlag Dipl.-Ing. Reinhard Birchel