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Fachzeitschrift für Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik

Grundlagen tification

Grundlagen tification Systems“) und NFC (“Near Field Communications”). Diese werden in öffentlichen Bereichen eingesetzt, z.B. für berührungslose Zahlungssysteme, für die Warenerfassung und den Diebstahlschutz. Das Personal, das tagtäglich in der Nähe dieser Systeme arbeitet, muss vor den Auswirkungen der EMF geschützt werden. Allgemeine elektrische Geräte Die oben beschriebenen Systeme sind branchenspezifisch. Daneben müssen aber auch elektrische Geräte mit hoher Leistung betrachtet werden, wie sie z.B. in Firmenküchen vorkommen: Mikrowellengeräte, Backöfen und Warmwasser-Zubereiter. In Büroumgebungen liegen die EMF typischerweise weit unter den Grenzwerten. Dies lässt sich aber nur verifizieren, wenn tatsächlich gemessen wird. Anforderungen an die Messgeräte Im Folgenden werden einige allgemeine Anforderungen an ein EMF-Messgerät zusammengefasst: • es muss leicht bedienbar sein mit intuitiver Benutzerführung • Messungen müssen an verschiedenen Orten und mit beliebiger Häufigkeit durchführbar sein • Messwerte müssen abgespeichert werden können • voreingestellte Messalgorithmen sollten verfügbar sein, um Bedienungsfehler zu vermeiden. Zum Beispiel bei Auswahl von „Richtlinie 2013/35/EU“: Das Gerät soll den Messwert als Prozentsatz des Grenzwertes anzeigen • der relevante Frequenzbereich von 1 Hz bis 18 GHz muss abgedeckt werden • bei niedrigen Frequenzen muss eine Spektralanalyse durchführbar sein • eine akkreditierte Kalibrierung des Messgeräts muss erfolgt sein Bild 3: Wavecontrol MonitEM - Stationäres EMF-Messgerät • bei Überschreitung von definierten Grenzwerten soll eine Alarmmeldung erscheinen • Fernsteuerung und zeitversetze Auslösung der Messung • ein GPS-Empfänger für die Standortprotokollierung sollte optional verfügbar sein Durchführung einer EMF-Bewertung Aufgrund der Komplexität der Materie ist es empfehlenswert, sich ein oder mehrere Messgeräte vorführen zu lassen und die Möglichkeiten bzw. Grenzen der Messverfahren demonstrieren zu lassen, die für den beabsichtigten Anwendungsfall zutreffend sind. Die durchzuführende EMF- Bewertung hängt stark vom Umfeld ab. In einfachen Fällen kann es ausreichend sein, einmal im Jahr eine Überprüfung durchzuführen und anschließend „ein Häkchen zu setzen“, sinngemäß: „Die EMF wurde überprüft und ist in Ordnung“. In komplexeren Umgebungen ist regelmäßig zu messen. Und in Fällen, in denen möglicherweise eine Gefährdung vorliegt, kann es sinnvoll sein, ein Gerät fest zu installieren und die EMF-Pegel kontinuierlich zu überwachen. Idealerweise wird bei Überschreitung eines Grenzwertes von einem eingebauten Funkmodem ein Alarm abgesetzt und die Messwerte der letzten Stunde werden in einer Datenbank protokolliert bzw. an eine Webseite gesendet. Ein Beispiel hierfür ist das MonitEM von Wavecontrol, siehe Bild 3. Zusammenfassung Da elektromagnetische Felder gesundheitliche Auswirkungen auf Menschen haben können, aber die Felder von den Menschen oft nicht wahrgenommen werden, ist es erforderlich, dass mittels zertifizierter und korrekt kalibrierter Geräte die EMF fehlerfrei und genau gemessen werden. Arbeitgeber müssen sicherstellen, dass an den Arbeitsplätzen die Grenzwerte eingehalten werden. Sinnvollerweise werden die Messwerte mit einem Zeitstempel und im Freien mit GPS- Koordinaten versehen. Eine erste EMF-Bewertung kann mit einem Handmessgerät durchgeführt werden. Abhängig von den Ergebnissen kann dann über die Notwendigkeit einer weitergehenden Überwachung befunden werden. ■ MRC Gigacomp GmbH & Co. KG www.mrc-gigacomp.de Referenzen zur EU-Arbeitsschutz-Richtlinie: www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Elektromagnetische-Felder/Gesetzliche-Regelungen.html 54 hf-praxis 2/2017

Messtechnik Schaltmatrix für 40GBase-T-Tests Mit dem Modell GTS3698 hat novotronik eine Schaltmatrix entwickelt, die in Kombination mit einem Spektrumanalysator 40GBase-T-Kabeltests durchführen kann. Durch die Bandbreite von 20 GHz ist die Schaltmatrix auch für zukünftige Anforderungen gerüstet. novotronik Signalverarbeitung und Systemtechnik GmbH www.novotronik.com Die Schaltmatrix GTS3698 beschleunigt und automatisiert Testabläufe zur Kabelmessung von Twisted-Pair-Kabeln der Kategorie 8, die 40GBase-T- Netzwerke benötigen. Die Schaltmatrix wurde als 19-Zoll-Gerät mit vier Anschlüssen für den Analyzer und 16 Anschlüssen für acht Adernpaare ausgelegt. Die Messungen können ohne Balun erfolgen. „Bei der Entwicklung der Schaltmatrix GTS3698 kam es vor allem darauf an, die Komponenten so auszuwählen und abzustimmen, dass die Spezifikationen erfüllt werden können“, erklärt Michael Grimminger, Geschäftsführer von novotronik. „So erfordert es beispielsweise viel Know-how, im Frequenzbereich von 18 GHz eine optimale Kanaltrennung sprich Out-Out- Isolation mit mehr als 100 dB zu erreichen.“ Nachdem Anschluss- und Datenkabel einmalig mit der Schaltmatrix und einem Spektrumanalysator verbunden sind, können alle Messungen unter Anderem gemäß dem Standard ANSI/TIA-568-C.2-1 (CAT.8) erfolgen. Ein Umstecken der Kabel ist während des gesamten Testlaufs nicht notwendig, da die Schaltmatrix die Konfiguration entsprechend der jeweiligen Testanforderung automatisch vornimmt. Der Durchlauf der Messreihen kann einzeln per Mausklick gesteuert oder sequenziell durchlaufen werden. Gegenüber der herkömmlichen Methode verkürzt sich die Testdauer deutlich, die Fehlerquote sinkt erheblich und die empfindlichen Steckverbindungen werden geschont. Benutzer können die Schaltmatrix per Web-Interface über jeden Web-Browser steuern. Bis zu 50 frei programmierbare Schaltzustände lassen sich speichern und nach Bedarf aufrufen. Durch die hohe Bandbreite der novotronik-Schaltmatrix sind Messungen bis 20 GHz möglich. Somit können nicht nur Standardmessungen, wie Insert Loss, Return Loss, Near-End Crosstalk, Far-End Crosstalk, Power Sum, ACRF, PSACRF, Propagation Delay und Propagation Delay Skew, durchgeführt werden, sondern auch TDR- und EMV-Messungen. Die Bandbreite des Geräts von 20 GHz garantiert zudem, dass die Schaltmatrix auch für zukünftige Anforderungen der Kabelindustrie gerüstet ist. Die GTS3698 ist bereits bei der Gesellschaft für Hochfrequenzmesstechnik (GHMT) im Einsatz, die damit Prüfungen und Bewertungen von Datenkabeln der Kategorie 8.1 und 8.2, von Steckverbindern der Kategorie 8.2 sowie Übertragungsstrecken (Channel) der Class I und II für 40-GBit-Applikationen vornimmt. ◄ Alleskönner für jedes Labor Das Multitest:Lab vereint bis zu sechs Einzelgeräte in nur einem kleinen Gehäuse. Zusätzliche Anwendungen werden einfach über eine kostenfreie App erweitert. Eine innovative Elektronik macht die Vereinigung von Oszilloskop, Lock-in-Verstärker, Spektrumanalysator, Phasenmessgerät, Signalgenerator und Daten-Logger in einem einzigen kompakten Gerät möglich. Die flexibel programmierte und konfigurierbare Elektronik mit allen nötigen Anschlüssen ist das Herz des universellen Produkts. Die Auswahl und Steuerung der gewünschten Funktion erfolgt einfach durch das Öffnen der entsprechenden App auf dem mobilen Apple-Gerät, welches die Anzeige und Bedienung übernimmt. Der integrierte WLAN-Router garantiert ein Höchstmaß an Verbindungsflexibilität, sodass der Nutzer sich völlig frei im Labor mit dem als Anzeige dienenden Tablet bewegen kann und trotzdem alle Ergebnisdaten zur Verfügung hat. Für sensible Bereiche lässt sich eine interne Drahtlosverbindung zwischen Gerät und Tablet aufbauen, und ein SD-Karten-Slot sorgt für eine sichere und vielfach einsetzbare Datenaufzeichnung. Diverse analoge und digitale Anschlüsse für Ein- und Ausgang der Daten ergänzen die flexible Anwendung des Geräts. Zukünftig werden weitere Features und Anwendungen über ein einfaches Update der App im jeweiligen App-Store bereitgestellt. ■ Laser 2000 GmbH www.laser2000.de hf-praxis 2/2017 55

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© beam-Verlag Dipl.-Ing. Reinhard Birchel