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2-2017

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Fachzeitschrift für Medizintechnik-Produktion, Entwicklung, Distribution und Qualitätsmanagement

Produktion Beim

Produktion Beim Vibrations- Umwälzverfahren VIBARREL wird das Schüttgut in dem im Behandlungsbad hängenden Korb durch Vibration bewegt. Die Einheit wird mitsamt ihrem Antrieb von Behälter zu Behälter transportiert. (Foto: STS Industrie) Doppelter Vorratsbehälter für zwei aufeinanderfolgende Reinigungsflüssigkeiten für den Behälter Nr. 9 (Foto: STS Industrie) Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat STS mehrere Alternativen zur Trommelbehandlung entwickelt, darunter ein Vibrations- Umwälzverfahren in Körben mit der Bezeichnung VIBARREL. Die entsprechende Einheit wird mitsamt dem zugehörigen Antriebssystem von einem Behälter zum nächsten transportiert. Das Verfahren bietet entscheidende Vorteile: Die Teile verteilen sich gleichmäßig über die zur Verfügung stehende Fläche des Korbs, die sehr sanfte Vibrationsbewegung vermeidet Beschädigungen selbst bei sehr empfindlichen Teilen und der Schichtaufbau erfolgt sehr gleichmäßig, wodurch beispielsweise der Verbrauch von teuren Edelmetallen verringert wird. Zudem verbessert sich auch der Schichtaufbau in Löchern bzw. Bohrungen. Eine breite Auswahl an Verfahren und Varianten „Die hier aufgeführten Beispiele repräsentieren nur einen kleinen Ausschnitt aus einer noch viel breiteren Palette von Lösungen, die wir unseren Kunden vorschlagen können“, bekräftigt P.-A. Schopfer. Der entscheidende Aspekt beim Knowhow von STS Industrie ist die Flexibilität, mit der man teils selbst entwickelte Lösungen, teils solche, die von einem weitgespannten Netzwerk externer Partner beigesteuert werden, zu umfassend personalisierten Anlagen kombinieren kann. Eine automatisierte Galvanikanlage kann man nicht einfach nach Katalog verkaufen, sie wird sorgfältig nach Maß zusammengestellt. Auf der Grundlage eines Lastenheftes erfolgt zunächst eine intensive Diskussion zwischen den Spezialisten des Kunden mit denen von STS, je nach Erfordernissen auch unter Einbezug von Fachleuten eines oder mehrerer von STS vorgeschlagenen und vom Kunden akzeptierten zusätzlichen Projektpartnern. Diese Vorgehensweise ermöglicht es den verschiedenen Lieferanten, sich auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen zu konzentrieren, statt sich an Aufgabenstellungen zu verzetteln, die von anderen besser gelöst werden könnten. In diesem Rahmen agiert STS als eine Art Drehscheibe bei der Zuordnung der Zuständigkeiten, wobei man sich auf das eigene umfassende Knowhow stützt, um Projekte jeglicher Größenordnung erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Qualität „Ein weiterer Aspekt, auf den wir großen Wert legen, ist ein sehr hohes Qualitätsniveau unserer Anlagen“, fügt C. Gmünder hinzu. Da die Ausrüstung in einem häufig stark korrosiven Umfeld funktionieren muss, legt man großen Wert auf eine sorgfältige Auswahl der Materialien und der verwendeten Komponenten. Die gleichen Rahmenbedingungen gelten selbstverständlich auch für die Technologien, die für die Kontrolle der Prozesse zum Einsatz kommen. STS Industrie sieht sich in der Pflicht, das Vertrauen, das ihnen ein Kunde schenkt, durch eine deutlich über dem Branchendurchschnitt liegende Lebenserwartung der gelieferten Anlage Eine Durchlaufanlage für bandförmiges Behandlungsgut. Das Band läuft durch die gesamte Anlage und wird in den einzelnen Behältern mithilfe von Rollen durch die Badflüssigkeiten geführt (Foto: STS Industrie) sowie ein vertretbares Niveau der Wartungs- und Servicekosten zu rechtfertigen. Ein weiterer Aspekt betrifft die Zukunftsfähigkeit der Ausrüstung mit Blick auf den ständigen technischen Fortschritt. Die Automationssysteme entsprechen sowohl den heutigen als auch den derzeit abschätzbaren künftigen Anforderungen wie der Kompatibilität mit ERP- und Industrie-4.0-Konzepten und verfügen über alle hierfür erforderlichen Schnittstellen. Komplett-Support „Mit Blick auf den Kundendienst sind im Laufe der Zeit noch weitere Gesichtspunkte mehr und mehr in den Vordergrund gerückt“, erklärt P.-A. Schopfer. Im Vordergrund stehen hierbei auf der einen Seite die Einhaltung von Vorschriften zum Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz und auf der anderen Seite die für den Zugang zu bestimmten Schlüsselmärkten wie z.B. den Medizintechnikbereich erforderlichen Zertifizierungen. Hierzu ist festzustellen, dass insbesondere im Bereich des Umweltschutzes die Vorschriften immer komplizierter werden und sich von Land zu Land teils gravierend unterscheiden. Deshalb legt STS Industrie großen Wert darauf, seine Anlagen mit Abluftund Abwasserbehandlungssystemen auszustatten, welche allen Anforderungen gerecht werden. Mit Blick auf die im Rahmen des Anlagenbetriebs anfallenden Abfallstoffe stützt man sich auf ein engmaschiges Netzwerk örtlicher Spezialisten, die mit den jeweils vor Ort geltenden Vorschriften bestens vertraut sind. Last but not least entspricht es auch der Geschäftsphilosophie von STS, dem Kunden im Verlauf der verschiedenen Phasen der Validierung und Inbetriebnahme der Anlage zur Seite zu stehen. STS Industrie SA sts@stsindustrie.ch www.stsindustrie.com 24 meditronic-journal 2/2017

Produktion Produktionssteigerung beim Laser-Kunststoffschweißen LPKF ProSeT 3D generiert optimale Schweißkonturen und -parameter auch für komplexe Konturen Die Medizintechnologie stellt besonders hohe Ansprüche an Fertigungstechnologien. LPKF WeldingQuipment zeigte auf der Medtec neueste Entwicklungen rund um das Laser-Kunststoffschweißen. Manchmal sind es nicht die großen Maschinen, die einen Produktionsfortschritt versprechen. Auf der Medtec zeigte LPKF Verfahren und Entwicklungen, mit denen sich Produktivität und Wirtschaftlichkeit deutlich steigern lassen. Die neuen LPKF-Laserschweißsysteme werden mit einem kalibrierten Arbeitsbereich, einer Soft- SPS und der leistungs fähigen CAM-Software LPKF ProSet 3D ausgeliefert. ProSet 3D übernimmt die CAD-Daten für das Spannwerkzeug und das Produkt und ermittelt daraus in wenigen Minuten optimale Schweißkonturen, auch mit einer in z-Richtung variierenden Schweißebene. Dank kalibriertem Arbeitsbereich lassen sich diese Daten direkt an alle LPKF-Systeme mit Soft-SPS übertragen – und damit ist die Projekteinrichtung bereits abgeschlossen. Eine weitere Einrichtung am Schweißsystem ist nicht erforderlich, die erzeugten Prozessparameter lassen sich ohne weitere Modifikation an LPKF- Laser systemen mit kalibriertem Arbeitsbereich abarbeiten. Premiere LPKF stellte auf der Medtec zum ersten Mal eine Lösung für Schweißmaschinen aus dem Bestand vor. Die Software LPKF WeldPro Light übernimmt die Prozessdaten aus ProSet 3D. Die Prozessdatenübertragung gelingt nach einer einmaligen Maschinenkalibrierung problemlos. Ein weiteres Exponat ist die kürzlich angekündigte Inline- Weld 6200. Dieses System wird in kundeneigene Produktionslinien integriert. Es verfügt über eine ProfiNet-Schnittstelle und wird vollständig über das vorhandene MES angesteuert. Ganz neu auf der Medtec ist die Version mit einem Feinfokus-Laser. Diese Ausführung ist für besonders feine und präzise Schweißungen vorgesehen und kann für Schweißnähte mit einer Breite zwischen 0,7 mm und 2,5 mm eingesetzt werden. Zu den Qualitätsansprüchen der Medizintechnik passt das LPKF TMG 3. Dieses Transmissionsmessgerät ermittelt Absorptionswerte von Bauteilen als Stand-alone- oder Integrationslösung in der Wellenlänge des Schweißlasers. Dank einer Zertifizierung durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt werden diese Messgeräte seit Dezember 2016 mit einem Werkskalibrierschein ausgestattet und erfüllen die Maßgaben der DIN 9001 für die lückenlose Produktüber wachung im Herstellungsprozess. Eine Lösung für die Herstellung flacher Klar-Klar-Schweißungen nutzt einen Laser mit einer Wellenlänge von rund 2000 nm. Die Schweißung erfolgt durch eine präzise Fokussierung auf die Schweißebene. Die LPKF PrecisionWeld ist ein kompaktes Schweißsystem für die Herstellung von Mikrofluidiken. Dank neuer Lasertechnologie und einer speziellen Überdruck-Spanntechnik gelingt es transparente Mikrofluidiken zu schweißen, ohne die empfindlichen Kanäle zu beinträchtigen. LPKF WeldingQuipment GmbH www.lpkf-laserwelding.com www.lpkf.com Die perfekte Dosis Im Medizinsektor werden immer mehr Geräte und Gehäuse geklebt, statt geschraubt oder gesteckt. Hier kommen die Mikrodosierer aus dem Hause ViscoTec zum Einsatz. Mit der eco-PEN Linie kam das Unternehmen den Forderungen des Marktes nach Miniaturisierung nach, der mittlerweile vor keinem Industriezweig mehr Halt macht. Mit den hoch präzisen Dosierern können Dosierergebnisse von bis zu 0,001 ml realisiert und somit nahezu jede geforderte Dosieranwendung umgesetzt werden. Bei BBraun wurde Supratec Syneo unter die Lupe genommen. Die Anwendung – eine Klebtechnik anwendung mit Cyanoacrylat und Primer. Nach jedem Produktionsstopp der Produktionslinie musste der Bediener der Anlage eingreifen, um die verstopfte Dosiernadel auszutauschen. Die Ingenieure von BBraun wünschten sich eine alternative Klebstofflösung. Mit Supratec Syneo wurde die Idee erarbeitet, auf einen UV-härtenden Klebstoff umzusteigen. Aufgrund positiver Erfahrungen mit der eco-PEN Serie brachte Supratec Syneo die hochpräzisen Mikrodispenser von preeflow für die Dosierung ins Spiel. Durch die exakte Dosiergenauigkeit der volumetrischen Dosiersysteme und die Eigenschaften des neuen Klebstoffes, war ab sofort kein Reinigungsschritt mehr nötig. Der Klebstoff härtet erst aus, wenn er mit UV- Licht in Berührung kommt. Wenn beispielsweise die Produktion über das Wochenende stillsteht, kann der Bediener in der neuen Woche ohne Probleme und Rüstzeiten die komplette Anlage in Gang setzen. Für BBraun ist die Lösung mit den eco-PENs und die Kooperation mit Supratec Syneo sehr zufriedenstellend und weitere Projekte sind in Planung. ViscoTec Pumpen- u. Dosiertechnik GmbH www.viscotec.de

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