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2-2017

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Fachzeitschrift für Medizintechnik-Produktion, Entwicklung, Distribution und Qualitätsmanagement

Sensoren Bild 10:

Sensoren Bild 10: Ausführung Sequencer mit unterschiedlichen Belichtungszeiten (blau) verhandeln oder ihre Produktionsmethoden deutlich effizienter gestalten und damit bessere Preise ermöglichen. Nun kommt es natürlich auch auf die vorher erwähnten Punkte an. Manchmal lohnt es sich, mehr Geld für die Kamera auszugeben, beispielsweise wenn sich durch Firmware- Funktionen PC-Hardwarekosten einsparen lassen oder weniger intensive (und damit günstigere) Beleuchtung eingesetzt werden kann. Auch eine bessere Qualität bei mechanischer Robustheit und Datenstabilität kann zwar bei der Beschaffung leicht teurer ausfallen, im Nachhinein aber viel Geld sparen, wenn weniger Ausfälle vorliegen oder weniger Probleme “im Feld“ behoben werden müssen. Kameraauswahl heißt Entscheidung für einen langfristigen „Partner“ Die Entscheidung für eine Kamera im System heißt meist, sich für Jahre im Design auf einen Partner einzulassen. Nicht selten sind Kameras aufgrund des Integrationsaufwandes dann eine „ Single Source“ Komponente. Dabei kann es sich nicht nur im Bereich Kosten lohnen, mit einem großen und etablierten Kamerahersteller zusammenzuarbeiten. Weitere Aspekte sich für eine „Marke“ zu entscheiden, sind auch die Liefer fähigkeit oder Qualitätsaspekte. Die Lieferfähigkeit wird heutzutage immer wichtiger, wo Schlagwörter wie Kapitalbindung, Bestandsminimierung oder just-in-time Lieferung im Fokus stehen, um „Verschwendung“ im Bereich der Supply Chain zu minimieren. Allerdings können längst nicht alle Industriekamerahersteller auf diese Herausforderung Antworten geben: Kurze Lieferzeiten, volatile Bestellmengen oder schnelle Großprojekt-Bedienung müssen gut geplant werden und in der Unternehmensorganisation verankert sein. Dies sollte auf jeden Fall im Auswahlpozess für einen Hersteller berücksichtigt werden. Ähnliches gilt für die Qualitätsaspekte. Größe und Etablierung einer Marke am Markt sprechen meistens dafür, dass solch ein Hersteller Qualität „managet“ um Ausfallquoten im Produktionsprozess als auch auf Kundenseiten zu minimieren. Dazu gehören Beschwerdeprozesse und kontinuierliche Fehler-Analyse. Tests für jede Kamera, die den Warenausgang passiert sind dabei essentiell, um Qualität zu sichern. Unter anderem wichtig sind dabei vor allem die Sensorbezogenen Bildqualitätstest (EMVA-Tests, Schmutz etc.), die für die Endanwendung wichtig sind. Viele Bauteile unterliegen einer Chargenschwankung (gerade der CMOS-Sensor an sich) und nur durch Tests kann eine kontinuierliche stabile Qualität sichergestellt werden. Lohnt sich eigentlich eine „Eigenintegration“? Zu guter Letzt sei hier noch ein Thema angerissen. Eventuell denken Entwicklungsteams, die mit Vision-Integration zu tun haben auch über eine Eigenintegration nach und möchten eine eigene Kamera entwickeln. Oder sie möchten die Sensoren direkt auf Boards ver löten und dann ansteuern. Dies macht in der Regel erst bei sehr großen Stückzahlen Sinn. Trotzdem kann es selbst dann noch sein, dass die Aufwände sich nicht amortisieren. Außerdem sind solche Anlagen von diesen Sensoren auch sehr lange abhängig, da eine neue Integration wieder zu vielen Veränderungen führt. Ein Problem, dass bei standardkonformen Industriekameras stark minimiert ist. Sollte die „Eigenintegration“ aus der Überlegung zum Platzsparen heraus resultieren, so gibt es heute schon Boardlevel-Kameras die auch mit einem Flachbandkabel und LVDS-Schnittstellen ausgestattet sind. Sie sind leicht zu integrieren und sind trotzdem gut zu kontrollieren. Zusammenfassung Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich trotz gleichem CMOS-Sensortyp enorme Unterschiede zwischen Kameramodellen und Kameraherstellern ergeben. Wie der Sensor integriert wurde ist dabei von vielen Facetten geprägt. Es ist für Projektteams, einzelne Ingenieure oder Einkäufer sehr wichtig einen Vergleich durchzuführen und dabei die für sie wichtigen Aspekte zu berücksichtigen. Basler AG www.baslerweb.com Bild 11: Vergleich Originalbild mit optimiertem Bild 56 meditronic-journal 2/2017

Sensoren Kompakter, unkompensierter Niedrigdrucksensor mit Doppelchip-Technologie All Sensors gibt die Veröffentlichung einer brandneuen Serie von Drucksensoren bekannt: die BLCR-Serie. Diese neue Produktserie bietet Entwicklungsingenieuren herausragende Ergebnisse in Druckbereichen von ±1inH 2 O bis ±30inH 2 O. Um alle Offset- oder Gleichtaktfehler zu verringern, verfügen die Sensoren der BLCR-Serie über zwei Sensor-Die, einen zur Messung, den anderen als Referenz. Insbesondere wird die Lageabhängigkeit bis auf ein kaum mehr messbares Niveau verbessert. Außerdem verfügen sie über die All Sensors CoBeam2-Technologie. Im Vergleich zu herkömmlichen gleichwertigen Messelementen erreichen die BLC Sensoren höhere Ausgangspegel bei niedrigerer Versorgungsspannung. Diese niedrigere Versorgungsspannung ermöglicht eine verbesserte warm-up-shift. Die CoBeam2-Technologie verringert die Anfälligkeit für Gehäusespannung, was eine allgemein verbesserte Langzeitstabilität mit sich bringt. Verglichen mit herkömmlichen Produkten ist die Lageabhängigkeit der BLCR-Sensoren erheblich verbessert. Ideal für batteriebetriebene Anwendungen Die Produkte der Serie sind speziell für den Gebrauch mit nicht korrosiven, nicht ionischen gasförmigen Medien ausgelegt. Die kompakte Größe der Sensoren (ab 7 x 7 mm Grundfläche) macht sie besonders geeignet für kleine tragbare Geräte. Das unkompensierte Ausgangssignal ist ratiometrisch zur Versorgungsspannung von 1,8 bis 3,3 V DC , also ideal für batteriebetriebene Anwendungen. Die Sensoren sind in Druckbereichen von 2,5 mbar bis 75 mbar (1, 5, 10, 20, 30inH 2 O) differentiell und 15 psi (103 kPa) absolut erhältlich. Produktdaten • niedrige Versorgungsspannung (0,9 V bis 1,8 V) • ratiometrisches unkompensiertes Ausgangssignal • 0,1% typischer Linearitätsfehler • verbesserte Vorwärts-Rückwärts-Linearität • geringere Lageabhängigkeit • verbesserte warm-up-shift • Parylen-Beschichtung auf Anfrage erhältlich • Funktionsstemperaturbereich: -25 bis 85 °C Gehäuse-Optionen • Miniaturgehäuse mit SMT- und DIP-Varianten • Gehäuse für Leiterplattenmontage • verschiedene Port- und Pin- Konfigurationen verfügbar Mögliche Anwendungen • tragbare und batteriebetriebene Geräte • medizinische Geräte • Klima- und Lüftungstechnik • Umweltmanagement All Sensors GmbH info.de@allsensors.com www.allsensors.com Hochpräzise Differenz- und Relativdrucksensoren für niedrige Druckbereiche Sehr niedrige Druckbereiche bis 2 Zoll (500 Pa) bzw. 5 Zoll (1.250 Pa) Wassersäule decken die neuesten Differenz- und Relativdrucksensoren der NovaSensor- NPA-Produktfamilien NPA300, NPA500, NPA600, NPA601 und NPA700 von Amphenol Advanced Sensor (Vertrieb: SE Spezial- Electronic) ab. Die Sensoren zeichnen sich unter anderem durch eine hohe Gesamtgenauigkeit von ±1,5% für die 500-Pa- bzw. ±2,5% für die 1.250-Pa-Versionen aus. Als Ausgangsoptionen können Anwender zwischen einem verstärkten Analogausgang, einem seriellen 14-Bit- Digitalausgang und einem digitalen I²C-Ausgang wählen. Im digitalen Modus steht zudem ein integrierter Temperatursensor zur Verfügung. In einem platzsparenden 14-Pin-SOIC- Gehäuse untergebracht, sind die oberflächenmontierbaren Bauelemente für einen weiten Temperaturbereich von -40 bis +125 °C ausgelegt. Typische Einsatzbereiche für die MEMSbasierenden Sensoren der NPA-Produktfamilien sind die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, die Filter- und Durchflussüberwachung in indust- riellen Anwendungen sowie die Atemüberwachung und -kontrolle bei Patienten. SE Spezial-Electronic GmbH www.spezial.com meditronic-journal 2/2017 57

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