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2-2017

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Fachzeitschrift für Medizintechnik-Produktion, Entwicklung, Distribution und Qualitätsmanagement

Aus Forschung und

Aus Forschung und Technik Hand aufs Herz - Herzklappenmodelle aus dem 3D-Drucker zum Anfassen Vier Verbundpartner arbeiten in einem vom BMBF geförderten Forschungsprojekt an der automatischen Generierung Ultraschall-basierter Planungsmodelle für Herzklappenoperationen Prof. Dr. Sodian mit dem 3D-Druck einer Herzklappe vor dem OP 3D-Druck ist seit Jahren keine Science-Fiction mehr, sondern wird zunehmend handfester Bestandteil verschiedener Bereiche unseres Alltags. Herzchirurgen beispielsweise sollen sich zukünftig nicht mehr nur anhand von 2D- und 3D-Bildern auf anstehende Operationen vorbereiten. Besser begreifen Im 3D-Drucker hergestellte Ultraschall-basierte Herzklappenmodelle des jeweiligen Patienten sollen dem Herzchirurgen helfen, die Anatomie und Pathologie eines Patienten besser zu „begreifen“. Tomtec, nach eigenen Angaben weltweit führender Anbieter von Softwarelösungen für die medizinische Bildverarbeitung, ist seit Ende 2016 Konsortialführer dieses BMBF-geförderten Forschungsprojektes. Ärzte sind haptische Menschen Das wichtigste Werkzeug eines Herzchirurgen sind seine Hände und sein Fingerspitzengefühl. Die Untersuchung eines Patienten wird vom Arzt auch immer durch Abtasten unterstützt. Moderne Ultraschallgeräte ermöglichen einen immer besseren und tieferen dreidimensionalen Einblick ins Innere des Körpers. Jetzt sollen Ärzten und Chirurgen mittels 3D-Druck auch haptische Kunststoff-Modelle der erkrankten Herzklappe eines Patienten zur Verfügung gestellt werden. Vier Partner Um diese Vision wahr zu machen, arbeiten seit Ende 2016 in einer dreijährigen Projektlaufzeit vier Partner mit unterschiedlichen Expertisen zusammen: Tomtec Imaging Systems, die Technische Universität München (Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizingerätetechnik und die Arbeitsgruppe Kardiovaskuläre Bildgebung), die Ludwig-Maximilian Universität München (Herzchirurgie) und die Firma Arburg als assoziierter Partner (BMBF Förderkennzeichen 13GW0115A). Zeitnahe Herstellung Erstmals sollen Planungsmodelle und Chirurgie-Schablonen für Herzklappen-Operationen durch Kombination innovativer Software und geeigneter 3D-Drucker zeitnah hergestellt werden können. Tomtec übernimmt dabei die Aufgabe, Algorithmen zur Segmentierung der Herzklappen in den 3D-Ultraschallbildern zu entwickeln, sowie die notwendigen Daten für den 3D-Drucker zu generieren. Durch den Einsatz dieser neuen Technologie erwarten sich die beteiligten Kliniker und Firmen eine effektivere Planung und Durchführung der Operation, bessere Therapierergebnisse und auch Kosteneinsparungen für die Klinik. Der Patient profitiert vor Allem von verringerten Komplikationen durch die intensivere Vorbereitung des Chirurgen auf den Eingriff. Prof. Dr. Ralf Sodian, Herzchirurgie der LMU München und Chefarzt der Klinik für Herz-, Thoraxund Gefäßchirurgie am MediClin Herzzentrum Lahr/Baden, hebt den Einfluss des Forschungsprojektes auf die zukünftige Arbeit von Kardiologen hervor: „Der plastische 3D-Druck der Herzklappe hat etwas Magisches - ich schaue damit quasi in die Zukunft, indem ich die individuelle Herzklappe meines Patienten schon in der Hand halte, bevor ich mit der Operation beginne. Dieses Planungsmodell hilft mir sehr dabei, mich schon im Vorfeld auf Besonderheiten einzustellen und erspart dem Patienten gegebenenfalls die ein oder andere Minute auf dem OP-Tisch.“ TOMTEC IMAGING SYSTEMS GMBH marketing@tomtec.de www.tomtec.de 6 meditronic-journal 2/2017

Aktuelles MT-CONNECT und MedTech Summit Mehr Vorträge, Aussteller und Ausstellungsfläche als jemals zuvor – mit hohem Qualitätsanspruch Die neue Medizintechnik- Fachmesse MT-CONNECT (21.- 22.6.2017) und der MedTech Summit wachsen gemeinsam – soviel steht schon drei Monate vor der eigentlichen Veranstaltung fest: „Es ist gelungen, aus der begleitenden Ausstellung zum MedTech Summit eine Fachmesse zu entwickeln“, sagt Alexander Stein, Veranstaltungsleiter der MT-CON- NECT. Die MT-CONNECT bietet ein umfassendes Programm für Zulieferer und Hersteller von Medizintechnik. Die Aussteller sind dabei kleine und mittlere Unternehmen genauso wie Weltmarktführer der Medizintechnik. Auf großen Gemeinschaftsständen zeigt sich die Internationalität der Branche: Angemeldet haben sich nicht nur Medical Mountains (Baden-Württemberg) und Thüringen, sondern auch die Steiermark (Österreich), das Netzwerk von Brainport Industries (Niederlande) und die Region Saitama (Japan). Auch das bayerische Medical Valley ist mit Vertretern seiner Partner aus Brasilien, den USA und China vor Ort auf der MT-CONNECT. Vertretungen von Ministerien der Bundes- und Landesebene zeigen ebenfalls ihr Engagement. Das Messe-Forum unterstreicht mit Kurzvorträgen und Diskussionsforen zu marktrelevanten Themen den Anspruch einer Netzwerkplattform. Ausgewählte Aussteller präsentieren zudem in kurzen Pitches ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen im Messe-Forum. MedTech Summit: Congress and Partnering Die Brücke zwischen Forschung und Anwendung schlägt der MedTech Summit, einer der größten Medizintechnik-Kongresse Europas mit rund 1.000 Teilnehmern. „Wir wollen den Kongress als Schlüsselevent in Europa etablieren. Mit einem hochkarätigen Programm und exzellenten Referenten aus ganz Europa werden wir die hohe Innovationsdichte und Dynamik in der Medizintechnik anschaulich und greifbar machen“, sagt Dr. Matthias Schier, Geschäftsführer des Forum MedTech Pharma e.V. Das Kongressprogramm greift mit 60 Vorträgen alle aktuellen Trendthemen auf. Einige Höhepunkte des Programms: Prof. Dr. Okan Ekinci von Siemens Healthineers aus Erlangen und Philipp Bell, CEO der iThera Medical GmbH aus München sprechen über medizinische Bildgebung. Um den OP der Zukunft geht es im Vortrag von Prof. Dr. Thomas Neumuth vom Innovation Center Computer Assisted Surgery der Universität Leipzig. Aktuelle Forschungsprojekte zum Thema „Mobile Health“ präsentiert Prof. Dr. Jochen Klucken vom Universitätsklinikum Erlangen. Über die niederländische eHealth-Infrastruktur berichtet Dr. Michiel Sprenger vom Nationaal ICT Instituut in de Zorg aus Den Haag. Die Fortschritte und Möglichkeiten des Einsatzes von Robotik in Reha und Pflege sind das Thema der Session mit Prof. Robert Riener von der ETH Zürich. In diesem Jahr findet das seit Jahren überaus erfolgreiche Partnering Event des Forum MedTech Pharma erstmals auch im Rahmen des MedTech Summit und der MT-CONNECT statt: Eine Software erlaubt die einfache Vereinbarung von Gesprächen auf der Veranstaltung. Das Software-Tool ermöglicht effizientes B2B-Networking zwischen allen Teilnehmern des MedTech Summits sowie den Ausstellern und Besuchern der MT-CONNECT. Getaktet in 30-Minuten Intervalle kann der Nutzer so einen perfekt genutzten Tag verbringen – Erkenntnisgewinn und wertvolle Kontakte sind garantiert. Die MT-CONNECT und der MedTech Summit finden zusammen erstmals am 21. und 22. Juni 2017 im Messezentrum Nürnberg statt. Im NCC Mitte steht ein moderner Kongressbereich für den MedTech Summit zur Verfügung. Direkt daran grenzen die Hallen 10.0 und 10.1 an, die die Fachmesse beherbergen sowie Raum für das Partnering Event und den ungezwungenen Austausch in mehreren Catering- Bereichen bieten. Neu auf der MT-CONNECT Website: Der Newsroom Mit dem Newsroom, einem neuen Informationsangebot auf der Webseite der MT-CON- NECT, richtet sich der Veranstalter NürnbergMesse an die breite Fach öffentlichkeit. Die Informationsplattform adressiert Aussteller, interessierte Unternehmen, Fachbesucher und Medienvertreter gleichermaßen. Im Newsroom werden aktuelle Informationen zur internationalen Fachmesse für Zulieferer und Hersteller von Medizintechnik übersichtlich, klar strukturiert und bebildert aufbereitet (www.mt-connect.de/news). MT-CONNECT www.mt-connect.de meditronic-journal 2/2017 7

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© beam-Verlag Dipl.-Ing. Reinhard Birchel