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2-2017

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Fachzeitschrift für Medizintechnik-Produktion, Entwicklung, Distribution und Qualitätsmanagement

Dienstleister

Dienstleister Plattform-Strategie entschärft Zeitdruck Turck duotec positioniert sich mit seiner Plattform-Strategie künftig auch als ODM-Anbieter ansatz heraus bedienen zu können. Die Kunden profitieren dabei vom vorhandenen Know-how sowie den weitreichenden Synergien von Turck duotec. Der sich hinter der Plattform befindliche Produktreife grad ist laut Michael Bauer, Leiter Produktentwicklung bei Turck duotec, „zu 60 bis 80 Prozent serien reif. Die Plattformmodule müssen nicht komplett neu entwickelt werden. Der Kunde kann sie entweder als vorentwickelte Produkte sofort nutzen oder erhält sie modifiziert nach seinen Wünschen.“ Der Zeitdruck für die Entwicklung und Produktion von elektronischen Baugruppen, Geräten und Systemen erhöht sich. Die Intervalle zwischen einer Produkteinführung zur nächsten werden immer kürzer. Die Überlegung, wie dem Kunden dieser Zeitdruck genommen werden kann, führte zum Gedanken der Plattform-Strategie. Die Turck duotec GmbH hat sich vor diesem Hintergrund weiterentwickelt und positioniert sich künftig nicht nur als E²MS- Dienstleister für die Elektronikentwicklung und -fertigung, sondern zusätzlich als ODM-Anbieter (Original Design Manufacturer). Diese Neuausrichtung bietet den Kunden die Möglichkeit, ihre elektronischen Lösungen auf Basis von Komponenten innerhalb der neuen Turck duotec-Plattformen zusammenzustellen. Die Plattformen bestehen aus vorentwickelten Modulen, die Turck duotec nach individuellen Kundenvorgaben auf das jeweilige Einsatzfeld hin skalieren kann und zur Serienreife führt. Der Kunde kann so sein Endprodukt schnell und wettbewerbsfähig auf den Markt bringen. „Dank des vielseitig verwendbaren Technologieportfolios sind wir in der Lage, die kundenspezifischen Lösungen nach dem jetzigen Stand der Technik und darüber hinaus umzusetzen. Im Wesentlichen profitiert der Kunde in Form von minimierten Risiken, attraktiven Preisstrukturen sowie ausgereiften Funktionalitäten“, bestätigt Arthur Rönisch, Geschäftsführer der Turck duotec GmbH. duoMod-I-AM335x Das erste Modul, das aus der ODM-Strategie hervorgeht, ist das „duoMod-I-AM335x“ aus dem Bereich Interface: ein Embedded- System aus bewährten und getesteten Hard- und Software-Komponenten. Die Features dieses Moduls können für Applikationen wie z.B. Condition Monitoring individuell adaptiert werden. Mobilität, Medizintechnik und Gebäudeautomation im Fokus Die Plattformen zielen bevorzugt auf Kundenlösungen aus den Branchen Mobilität, Medizintechnik und Gebäudeautomation ab. Die dedizierten Plattformen entstehen aus den Entwicklungsschwerpunkten von Turck duotec Lighting, Sensorsysteme, Interface & Power Control. Die Idee der Plattformen greift auf, dass die Basisanforderungen an die Turck duotec-Lösungen aufgrund ähnlicher Kundenanfragen häufig identisch waren. Ziel der Plattformstrategie ist es somit, die Kunden aus unterschiedlichen Branchen aus einem Lösungs- Schnelle Serienreife, reduzierte Produktionskosten Basierend auf den Modulen der Plattformen über verschiedene Branchenapplikationen hinweg können gleiche Komponenten verwendet werden. Diese verbesserte Bauteilverfügbarkeit ist einer der wesentlichen Vorteile für den Kunden. Durch die Mehrfachverwendung lassen sich auch Einkaufsvolumina bündeln, was wiederum die Kosten für die kundenspezifische Lösung optimiert. Neben der Mengendegression ergeben sich durch die Nutzung der Plattformen weitere Potentiale für den Kunden: z.B. das schnelle Erreichen der Produktserienreife, die Möglichkeit Nischenapplikationen zu bedienen oder eine hohe Produktvielfalt zu realisieren. Zusätzlich sind die Plattformen auch für Kunden geeignet, die eine funktions- und kostenoptimierte Design-In-Lösung erwarten. Obsoleszenzund Bauteilemanagementsystem Um die Langzeitverfügbarkeit der Module zu sichern, setzt Turck 92 meditronic-journal 2/2017

Dienstleister in die Zielapplikation und bewirkt somit eine deutliche Reduzierung der Entwicklungszeit. Mit der passenden Linux-Version inklusive Board Support Package (BSP) kann die finale Anwendung direkt programmiert werden. Evaluation Board duotec auf ein Obsoleszenz- und Bauteilemanagementsystem. Ferner sichert Turck duotec zu, dass eine Funktionsgleichheit über den Lebenszyklus der Kundenlösung erhalten bleibt. Ein Evaluation Board unterstützt die Kunden frühzeitig und eigenständig bei der Implementierung der Applikation. Diese wird nach der Fertigstellung der kundenspezifischen Hardwarelösung in das Produkt überführt. Der gemeinsame und parallele Arbeitsansatz untermauert zuvor genannte Aspekte, wie beispielsweise eine deutlich verkürzte Markteinführungszeit. Das Embedded Modul Die ODM-Strategie folgt dem Grundsatz: Messen, Steuern, Regeln und Verteilen. Das erste Modul der ODM-Strategie, das „duoMod-I-AM335x“, kann aus diesem Grund beispielhaft für ein Condition Monitoring System eingesetzt werden. Das duoMod-I-AM335x ist ein auf der TI Sitara AM335x MCU basierendes System on Module (SoM). Es bietet eine optimale Hardwarebasis, mit der intelligente, robuste und platzsparende Lösungen für industrielle Anwendungen geschaffen werden können. Das kompakte und erprobte Design des Moduls erlaubt eine direkte Einbindung Als optimale Ergänzung des duoMod-I-AM335x dient ein Evaluation Board. Es setzt alle Funktionen des Moduls in entsprechende Hardware um und stellt dadurch eine erste Qualifizierungsmöglichkeit zur erstellten Anwendung dar. Alle Funktionen wurden nach industriellen Standards entworfen und die Komponenten nach langer Verfügbarkeit ausgewählt. So wird eine schnelle, zuverlässige Anpassung auf die tatsächlichen Bedarfe ermöglicht. Die optimale Kundenlösung basiert folglich auf einem skalierten Evaluation Board, mit minimierten Risiken, attraktiven Preisstrukturen und ausgereiften Funktionalitäten. Turck duotec GmbH www.turck-duotec.com Kapazität für 5-Achs-CNC-Fräsen in Europa ausgebaut Proto Labs hat seine Kapazität für das 5-Achs-CNC-Fräsen in ganz Europa ausgebaut. Dieser zusätzliche Service ist Ausdruck des anhaltenden Wachstums von Proto Labs und seiner fortlaufenden Geschäfts- und Anlageinvestitionen in Europa. Mit der Erweiterung seines 5-Achs-CNC-Fräsangebots (auch als „3+2“-Fräsen bezeichnet) bietet Proto Labs seinen Kunden die Möglichkeit, noch komplexere Designs mit besserer Oberflächenqualität fertigen zu lassen. Beim 5-Achs-Fräsen kann das Werkstück aus mehreren Richtungen bearbeitet werden. So lassen sich Teile mit komplizierten Geometrien und nicht-orthogonalen Merkmalen (solche, die sich der 3-Achs- Bearbeitung entziehen) wie zum Beispiel außeraxiale Bohrungen erzeugen. Durch das 5-Achs-Verfahren mit seinen variablen Winkeln wird auch ein über legenes Oberflächen finish erzielt, da das Werkzeug im jeweils optimalen Winkel angesetzt werden kann. „Dank fortlaufender Weiterentwicklung unserer technischen und technologischen Fähigkeiten an allen Standorten in Europa werden wir auch weiterhin eine Spitzenposition in der digitalen Fertigung einnehmen. Durch Entwicklung und Expansion kommen wir der wachsenden Vielfalt der Anforderungen unserer Kunden entgegen“, erklärt John Tumelty, Vice President und Managing Director von Proto Labs EMEA. Die CNC-Bearbeitung ist Teil der Servicepalette von Proto Labs, die auch 3D-Druck und Spritzguss umfasst. Proto Labs Ltd. www.protolabs.co.uk meditronic-journal 2/2017 93

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