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Short-Range Einfacher

Short-Range Einfacher Aufbau der RFID-Empfänger mediums, daher auch der Begriff Body Area Network. RFID – Radio-Frequency Identification RFID ist ein drahtlos arbeitendes Verfahren zur Auszeichnung und Identifikation von Waren, Objekten, Personen und Nutztieren. Es basiert auf induktiver oder Resonanz-Kopplung. Ein RFID-System besteht aus dem Datenträger (Tag), einer Antenne und dem RFID-Lesegerät. RFID- Tags sind Transponder mit Mikroprozessor und Speicher und benutzen den Electronic Product Code (EPC). Die überbrückbare Entfernung ist von mehreren Faktoren abhängig und kann zwischen einigen Millimetern bis einigen 10 m liegen. Um das Ausspionieren zu verhindern, sind die Abstände zwischen Tag und Lesegerät festgelegt (nach ISO 14443 10...15 cm, nach ISO 15693 max. 1,5 m). RFID nutzt insbesondere die ISM-Frequenz 13,56 MHz, aber auch 125 und 134,5 kHz oder Frequenzen im Bereich 902...928 MHz sind möglich. Verschiedene ISO/IEC-Standards existieren. Snarfing Bei mangelnder Informationssicherheit besteht die Gefahr des Snarfings, des Informationsdiebstahls oder der Datenmanipulation in kabellosen lokalen Netzwerken. Der Begriff snarf ist vermutlich ein Kunstwort aus snort (aufschnupfen) und scarf (verschlingen). Es werden zunächst drahtlose Geräte aufgespürt, dann wird versucht, diese anzugreifen. Dies gelingt relativ gut in Hot Spots, bei denen im öffentlichen Raum drahtloser Zugang zu Netzwerken gewährt wird. SRD-Band SRD steht für Short Range Devices. Das SRD-Band von 863 bis 870 MHz ist europaweit exklusiv für die Funkkommunikation mit kurzer Reichweite reserviert worden. Es ist rechtlich anders gestellt, wird aber oft mit einem ISM-Band verwechselt. Für den internationalen Einsatz werden daher oft Geräte angeboten, die wahlweise auf 433 MHz (ISM-Band Region 1), 868 MHz (SRD-Band Europa) oder 915 MHz (ISM- Band Region 2) arbeiten. SRW – Short Range Wireless Unter dem Begriff fasst man diverse Techniken, wie die Nahfeldkommunikation (NFC), die im Zentimeterbereich liegt, die Short Range Devices (SRD) und Bluetooth, die für Entfernungen bis 10 m taugen, oder Wibree, zusammen. ULP – Ultra Low Power Bluetooth siehe Bluetooth Die Antenne und der Datenträger eines RFID-Tags UWB – Ultra Wideband Ultra Wideband nutzt vor allem sehr breite Kanäle im Bereich 3,1 bis 10,6 GHz, um eine Highspeed-Datenverbindung für PCs, Laptops, Settop-Boxen und andere Geräte herzustellen. Die Technologie zielt also auf den kommerziellen Massenmarkt. Wichtigstes Merkmal ist die Nutzung extrem großer Frequenzbereiche mit einer Bandbreite von mindestens 500 MHz oder von mindestens 20% des arithmetischen Mittelwertes von unterer und oberer Grenzfrequenz des genutzten Frequenzbandes. Der Frequenzbereich ist in 528 MHz breite Kanäle eingeteilt. Die Sendeleistung beträgt 0,5 mW bzw. -41,3 dBm/MHz, die Reichweite 10 bis 50 m (je nach Anwendungsfall). Die Datenrate erreicht nach Wikipedia 480 bis 1.320 Mbit/s. UWB wird besonders in Video-Applikationen eingesetzt. Wibree Wibree ist eine von Nokia entwickelte Nahfeld-Funktechnik, die ebenfalls im Heimbereich eingesetzt wird, sich aber durch einen wesentlich geringen Energieverbrauch gegenüber dem ursprünglichen Bluetooth auszeichnet. Sie ist die Basis von ULP und wird daher auch als Baby Bluetooth bezeichnet. Wibree zielt auf den drahtlosen Datenaustausch zwischen Tastaturen und Mäusen, Uhren und Sensoren, wie sie im sportiven Umfeld oder in Robotern eingesetzt werden. Die Kommunikation erfolgt mit Handy oder PC im ISM-Band bei 2,4 GHz mit einer Datenrate von bis zu 1 Mbit/s. Die überbrückbare Entfernung liegt bei 10 m. Der Wibree-Ansatz bietet wahlweise eine Einzel- oder eine Dualchip- Lösung mit integrierten Bluetooth-Funktionen. WiFi WiFi meint Wireless Fidelity und ist wie HiFi ein für Marketingzwecke erfundener Kunstbegriff. Das WiFi-Logo 26 HF-Einkaufsführer 2015/2016

Short-Range USB-Adapter zur drahtlosen Internetanbindung Oft wird Wi-Fi jedoch als Synonym für WLAN benutzt. Doch streng genommen sind WLAN und WiFi nicht das Gleiche, denn WLAN bezeichnet das Funknetzwerk, WiFi hingegen die Zertifizierung anhand der IEEE-Standards für WLAN. Alle WiFi-zertifizierten Produkte sind somit zum WLAN- Standard konform. Die WiFi- Alliance testet Komponenten WirelessHART-Anwendungen von Siemens der Mitglieder nach eigenen Richtlinien. Produkte, die die Prüfung bestehen, erhalten das WiFi-Zertifikat und dürfen das WiFi-Logo tragen. Mit WiFi Protected Access (WPA) wurde eine Teilmenge des IEEE-Standards 802.11i als Verschlüsselungstechnik etabliert, um das als unsicher geltende Verschlüsselungsverfahren WEP abzulösen. WiFi-Technik ist in Chipform oder als komplettes Dropin-Modul erhältlich. WiFi bedeutet traditionell bis zu 11 Mbit/s Datenrate im 2,4-GHz-ISM-Band. Neue Standards sehen das 5-GHz-Band sowie OFDM vor, um 54 und 300 Mbits/s zu gewährleisten. WiGig Der Standard IEEE 802.11ad wurde (2012) geschaffen, um Datenraten bis 7 Gbits/s auf bis zu 2 GHz breiten Kanälen im lizenzfreien 60-GHz-Band zu ermöglichen. IEEE 802.11wird daher auch als WiGig (Wireless Gigabit) bezeichnet. Die Hauptanwendung besteht darin, HDTV-Signale auf High-Resolution-Bildschirme zu übertragen. Die Übertragungsreichweite sollte für ein bis drei Zimmer ausreichen. Weiter soll es möglich sein, auch Mobiltelefone, Videokameras und PCs zu verbinden. WiGig ist ähnlich WLAN und konkurriert mit WiHD. Was genau aus IEEE 802.11ad wird, das ist noch nicht ganz sicher. Um die hohe Datenrate zu erreichen, wird auf Abwärtskompatibilität zu allen vorhergehenden WLAN-Standards verzichtet. Obwohl IEEE 802.11ad noch keine Marktbedeutung hat, sind schon einige Firmen dabei, die Geschwindigkeit auf bis zu 20 GBit/s hochzutreiben. Vorstellbar ist sogar, dass in Zukunft ein Funknetz auf Basis von IEEE 802.11ad mit weiteren Optimierungen und breiteren Kanälen bis zu 100 GBit/s Übertragungsrate haben könnte. Wireless Adapter Ein Funkadapter ist eine Computer-Hardware, mit der sich ein Rechner an einer Standardschnittstelle so erweitern lässt, dass der Zugang zu einem Funknetz (WLAN) möglich ist. Es ist dabei möglich, mehrere Adapter ohne explizite Basisstation im sogenannten Ad-hoc- Modus zu verbinden. Die Adapter gibt es in mehreren Varianten: Ein interner Adapter ist eine kabellose PCI- oder PCIe-Karte, welche in PCs eingebaut wird. Ein kabelgebundener Adapter ist ein WLAN- Adapter, der über ein internes Kabel ohne Netzwerkkarte direkt an das Mainboard im Computer angeschlossen ist. Die miniPCI(e)-Karte ist ein fest im Notebook integrierter WLAN- Adapter. USB-Adapter sind als Sticks, die direkt in einen USB-Steckplatz des Rechners gesteckt werden, und als recht große Geräte für mehr Leistung erhältlich. WLAN-LAN-Adapter sind universell einsetzbar und unabhängig vom verwendeten Betriebssystem. WirelessHART HART steht für Highway Addressable Remote Transducer. Dahinter steckt ein Protokoll zur drahtgebundenen Datenübertragung im Industriebereich für Sensoren und Aktuatoren sowie für Steuerungen und Anzeigen. WirelessHART ist die Drahtlos-Version dieses Standards. Genutzt wird das 2,4-GHz- Band. Das HART-Protokoll ist eine Software-Applikation der drahtlosen Transceiver. WirelessHD Zum Standard für Datenübertragungen in der Wohnung wollen mehrere Techniken werden. Neben WiGig wurde WirelessHD extra dazu entwickelt, um etwa Settop-Boxen und Blu-ray-Player mit dem Flachbildschirm zu verbinden. WirelessHD nutzt eine ähnliche Technik wie WLAN, um auf ähnliche Art (z.B. 60 GHz) das Gleiche wie WiGig zu erreichen. Unterstützt wird es dabei vom Standard IEEE 802.15.3c. Geschwindigkeiten bis 28 Gbits/s über eine freie Entfernung von 10 m sind möglich. WirelessUSB WirelessUSB ist ein proprietärer Standard der Firma Cypress Semiconductor. Er ist nicht identisch mit Wireless USB. Wireless USB nutzt das 2,4-GHz- Band mit GFSK-Modulation. Dabei sind Datenraten bis 1 Mbit/s möglich. Diese Ultra-Low-Power-Technologie wurde in erster Linie für Human Interface Devices, wie Keyboards, Mikrofone und Spiele-Steuerungen, entwickelt. Sie nutzt ein einfaches Protokoll. Eine Version of WirelessUSB setzt auf die Technik Direct- Sequence Spread-Spectrum, um bei 250 kbits/s eine höhere Störfestigkeit zu erhalten. Wireless USB Wireless USB darf nicht mit WirelessUSB verwechselt werden. Wireless USB ist nichts weiter als die drahtlose Version des populären drahtgebundenen USB-Interface-Standards. Wireless USB bedeutet daher generell nicht Ultra Wideband. WNIC – Wireless Network Interface Controller Das ist ein Netzwerk-Interface-Controller für ein funkbasierendes Computernetzwerk. Wie alle anderen NICs arbeitet er aufgrund von Layer 1 und 2 HF-Einkaufsführer 2015/2016 27

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