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Zeitschrift für Elektro-, Gebäude- und Sicherheitstechnik, Smart Home

SAT- und Kabel-TV Wie

SAT- und Kabel-TV Wie sehen wir morgen fern? Noch gibt es Wandel in der Fernsehlandschaft, aber Zeichen für eine Sättigung bei der Technik und eine Dominanz von Online-TV gegenüber der klassischen Verbreitung sind nicht zu übersehen. Was bedeutet das für Gerätehersteller und Fernsehanstalten? schirm hat eine erstaunlich hohe Qualität. Stellt sich die Frage: Womit ließen sich Käufer in Zukunft noch dazu bringen, den bestehenden Bildschirm durch einen neuen zu ersetzen? Noch mehr Fragen Lineares & nichtlineares TV – was ist das? Lineares Fernsehen: • analoges Fernsehen (veraltet) • DVB-T: Digital Video Broadcasting, Terrestrial • DVB-C: Digital Video Broadcasting, Cable • DVB-S: Digital Video Broadcasting, Satellite • DVB-H: Digital Video Broadcasting, Handhelds • DMB: Digital Multimedia Broadcasting • IPTV: Internet-TV, P2PTV: Internet Protocol Television Die TV-Bildschirme in unseren Wohnzimmern sind flach, groß, energieeffizient und zunehmend hochauflösend, und auch die 3D-Darstellung gelingt kostengünstig und recht bequem. Auch an der Farbdarstellung gibt es nichts mehr auszusetzen. Unser Aufmacherfoto zeigt beispielsweise ein OLED-Display, das in punkto Farbwiedergabe besonders hervorsticht. Mit Ultra HD und „Quantenpunkten“ zur weiteren Verbesserung der Brillanz unternehmen die Hersteller vermutlich letzte Verbesserungsanstrengungen, um das Geschäft wie bisher am Laufen zu halten. Ähnlich vollkommen erleben TV-Kondumenten heute den Klang; Kinosound ist längt im Wohnzimmer angekommen, und der Klang direkt aus dem Flachbild- Auch die TV-Geräte haben sich schnell und gründlich gewandelt, sind „smart“ geworden, stecken oft gleich mit im Bildschirm. Im vergangenen Jahr wurden fast 50 Millionen internetfähige Screens verkauft. Doch mobile Wiedergabegeräte dienen in immer größerem Umfang neben dem Wohnzimmer- TV zum Medienkonsum. Bereits 2011 erreichte das Flat-TV-Geschäft seinen Höhepunkt (Bild 1). Wie hier weiter? Und wie verkraftet das traditionelle Fernsehen die Konkurrenz aus dem Netz, etwa in Form von YouTube und Facebook? Dieser Videokonsum entwickelt sich schließlich steil nach oben, Stichwort „Videostreaming“ (Bild 2). Online & Offline Wieder einmal begann es in einer kalifornischen Garage: Vor zehn Jahren programmierten drei ehemalige Paypal-Grafiker in San Mateo eine Videoplattform, die sie YouTube nannten. Nichtlineares Fernsehen: • IPTV: IP-Fernsehen im geschlossenen Netz • Internet-TV: IP-Fernsehen im freien Internet • P2PTV: IP-Peer-to-Peer- Fernsehen im freien Internet Bild 1: Viele mobile Bildschirme neben dem Wohnzimmer-Flat-TV (Quelle: Bitkom) 6 Haus & Elektronik 3/2015

SAT- und Kabel-TV Sie fand rasend Akzeptanz und wurde schließlich 2006 von Google für 1,65 Milliarden Dollar aufgekauft. Heute hat YouTube über eine Milliarde Nutzer und saugt in jeder Minute 300 Stunden Videomaterial auf. Ähnliche Plattformen, allen voran Facebook, versuchen ebenfalls, vom möglichen Werbegeschäft zu profitieren. Dieser Trend macht es möglich, spezielle Endgeräte zu entwickeln und zu verkaufen: Etwa Amazon und Google möchten mit neuen Streaming-Boxen die TV- Welt erobern. Damit erreichen Werbebudgets den klassischen TV-Markt nicht mehr wie bisher. Doch die Fernsehanstalten haben verschiedene Möglichkeiten, gegenzusteuern bzw. ebenfalls Online- Möglichkeiten zu nutzen. Etwa ist die Zusammenarbeit mit Online-Anbietern möglich. Beispiel Google: Der Riese hat die Plattform „Chromecast“ entwickelt und möchte, dass etablierte TV- Sender sie unterstützen. Mit minimalen Anpassungen könnten Zuschauer dann deren Inhalte auf Smartphones oder Tablets wie auf dem Fernseher anschauen. Linear & non-linear Bild 2: Videostreams sind beliebt bei Internetnutzern (Quelle: Bitkom) Neuerdings spricht man von linearem und nichtlinearem Fernsehen. Lineares Fernsehen meint im Prinzip Antennenfernsehen (kein Zeitversatz zwischen Sendung und Empfang), nichtlineares Fernsehen meint Internet-TV, d.h. Wiedergabe mit Zeitversatz, man sagt auch „paralleles Fernsehen“, da mehrere Nutzer gleichzeitig auf ein Programm zugreifen können (s. Kasten). Das Nutzungsverhalten ändert sich nur langsam. Über 90% der Mediennutzung ist weiterhin lineares Fernsehen (Bild 3). Somit gibt es (noch) keinen wirklichen Verdrängungswettbewerb zwischen linearem Fernsehen und Internet-TV. Beide Technologien ergänzen sich. Das zeigt sich ganz deutlich an den Mediatheken der klassischen Rundfunkanstalten im Internet (Bild 4). Deren wachsende Bedeutung harmoniert damit, dass die mobile Mediennutzung enorm zunimmt und dass junge Menschen aktuell bereits das Internet länger nutzen als das TV-Gerät. Ein weiteres Konzept der Etablierten besteht darin, Zuschauern höchste Qualität gegen Bezahlung anzubieten, also die hinreichend bekannte Video-on-Demand-Spielart neu zu beleben. Dass dies sehr gut gelungen ist, zeigt Bild 5. Bereits jeder sechste Zuschauer nutzt kostenpflichtige Videostreaming-Dienste (Bild 6). Ein nächster Schachzug ist übrigens Programmatic Addressable TV. Dahinter steckt der Gedanke, den Käufern von Video-Ads das Beste aus dem klassischen TV und der digitalen Welt anzubieten. Möglich ist etwa ein individualisiertes Angebot. Inhalte können zielgerichteter ausgewählt und genutzt werden. Es bleibt abzuwarten, wie das Konzept greifen wird. Fakt ist: Non-Linear zieht gleich mit linear. Linear wird jedoch Bestand haben, wenn es seine Trümpfe, wie • Exklusivrechte auf Sportübertragungen, • transparente Programmstruktur mit Betonung von Sparten, • Zuschauerbindung durch Serien oder • Einfachheit und hohe Servicequalität beim Pay-TV • EPG und Favorit List gekonnt ausspielt und weiter Anpassungsfähigkeit beweist. Big Data Hohe Auflösungen und parallele Nutzung bedeuten ein erhöhtes Datenaufkommen. Überhaupt nimmt die Datenflut im Internet vehement zu, etwa auch durch das „Internet der Dinge“ mit seiner Maschine-zu-Maschine-Kommunikation, etwa beim Smart Grid (Zählerauslesung über das Netz) oder beim Smart Home (intelligente Hausgeräte-Steuerung über das Netz). Oder dadurch, dass Nutzer Daten nicht mehr zuhause auf der Festplatte speichern, sondern in einer Cloud, sodass der Zugriff von überall aus erfolgen kann. Daher muss die technische Ausstattung bei den Nutzern als auch in den Zugangsnetzen aufgerüstet werden. Hier eröffnet sich auch für die TV- Geräte-Industrie neues Marktpotential. Smart TV Bild 3: Zur Sehdauer beim linearen TV (Quelle: Bitkom) 2013 war mehr als die Hälfte der in Deutschland verkauften TV-Geräte Haus & Elektronik 3/2015 7

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© beam-Verlag Dipl.-Ing. Reinhard Birchel