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Fachzeitschrift für Elektronik-Produktion

Produktionsausstattung

Produktionsausstattung Schutzeinrichtungen für die Laseranwendung Das neue Programm der Spetec Gesellschaft für Labor- und Reinraumtechnik mbH Fahrbare Laserschutzwand Laser gibt es in verschiedenen Farben. In Abhängigkeit von der Wellenlänge beziehungsweise der Energie muss sich der Mensch vor der Laserstrahlung schützen, was im heute üblichen Sprachgebrauch allgemein als Laserschutz bezeichnet wird, obwohl eben nicht der Laser zu schützen ist. Laserschutz bedeutet hier in diesem Zusammenhang also immer Schutz vor dem Laser. Hierfür gibt es eine Reihe von Maßnahmen, wie z. B. eine Einteilung der Gefährdung in vier Klassen, wie dies in der DIN EN 60825-1, Sicherheit von Lasereinrichtungen von 2009, Teil 1: Klassifizierung von Anlagen und Anforderungen, (VDE 0837-1) dargestellt ist. Der Mensch kann durch direkte, reflektierte oder gestreute Laserstrahlung geschädigt werden. Die erste Klasse umfasst die Laser des täglichen Bedarfes (CD-Player, CD-/DVD -Brenner, Scanner usw.), die ungefährlich sind, solange keine optischen Instrumente, wie Lupen oder Ferngläser, benutzt werden. Die zweite Klasse beschreibt die zugängliche Laserstrahlung im sichtbaren Spektralbereich (400 – 700 nm), die bei kurzzeitiger Bestrahlungsdauer (bis 0,25 s) auch für das Auge ungefährlich ist, solange keine optischen Instrumente verwendet werden. Bei längerer Bestrahlung kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Lidschluss effekt bei allen Menschen gleichermaßen schnell funktioniert. Zu der dritten Klasse wird die zugängliche Strahlung als gefährlich für die Augen definiert, was nur in besonderen Fällen auch für die Haut gilt. Diffuses Streulicht von Lasern des täglichen Bedarfes bleibt weitgehend ungefährlich. In die Klasse 4 werden die Laser eingeordnet, deren zugängliche Strahlung für Augen und Haut sehr gefährlich ist, deren diffuse Strahlung auch gefährlich sein kann, und von der Brandoder Explosionsgefahr ausgehen. Komplette Abschirmung durch eine geeignete Schutzverkleidung Lässt sich der Laser durch Optimieren der Anwendung nicht für eine der unteren Klassen passend machen, so bleibt nur die komplette Abschirmung durch eine geeignete Schutzverkleidung, was möglichst zur Einordnung in die Klasse 1 führen sollte. Bei Einstellungs- oder Reparaturarbeiten wird dieser Schutz dann wieder aufgehoben, so dass entsprechende Schutzmaßnahmen, wie die spezielle Brille und ein Schutzanzug, vorgeschrieben sind. Aufgrund der Erfahrungen mit Schutzvorrichtungen im Bereich der Reinraumtechnik hat nun die Firma Spetec ihre Produktpalette dahingehend erweitert, dass auch geeignete Laserschutzmaterialien mit Mechanik hergestellt und vertrieben werden. Wie auch bei den Produkten der Reinraumtechnik plant, konstruiert, projektiert und fertigt die Firma Spetec alle Laserschutzeinrichtungen nach individuellen Kundenwünschen. Produziert werden Laserschutzvorhänge mit unterschiedlichen Möglichkeiten zur Befestigung, Laserschutzwände, Einhausungen und Laserschutzzelte. Für diese Produkte gilt eine derartige Gestaltung, dass in allen vorhersehbaren Fällen keine gefährliche Laserstrahlung austreten kann. Verarbeitet werden nicht entflammbare Laserschutzplanen, Laserschutzgläser für verschiedene Wellenlängen. Laserschutzvorhang Der Spetec-Laserschutzvorhang LP12 wird in einer Art Sandwichbauweise hergestellt, d. h. zwei identische Deckschichten des Schutzmaterials werden dabei auf ein unelastisches Trägergewebe aufgebracht, wodurch beide Seiten dem Laser zugewandt sein können. Die Ränder sind sauber eingesäumt und vernäht. Da der Vorhang aus Bahnen aneinandergenäht wird, ist jede gewünschte Breite herstellbar. Es sind verschiedene Befestigungsmöglichkeiten vorgesehen, die sich unterschiedlichen Gegebenheiten anpassen lassen. Vier Trägersysteme sollen kurz beschrieben werden: Das Kedersystem ermöglicht eine einfache und schnelle Montage und ist unabhängig von der Größe nach Wunsch herstellbar. Durch den Einzug des Vorhanges in die Kederschiene entsteht eine abgedichtete Verbindung, die hohe Sicherheit gewährleistet. Bei dem Schiebesystem wird der Vorhang über Haltevorrichtungen in einer Laufschiene so geführt, dass ein Verschieben in beide Richtungen möglich ist. Der Öffnungsbereich kann mit Hilfe eines Stoppers begrenzt oder nur einseitig festgelegt werden. Eine einfache Befestigung mit einem Klett band ist ebenfalls möglich. Auch die Befestigungsart mit Edelstahlhaken kann auf Kundenwunsch hergestellt werden. Das verwendete Material ist von DIN CERT- CO (TÜV Rheinland) entsprechend der DIN EN 12254:2012- 04 (Abschirmung an Laserarbeitsplätzen. Sicherheitstech- Wellenlängenbereich Schutzstufen 180 – 315 nm D AB8, IR AB4, M A6 >315 – 1.050 nm D IR AB5, M A7 >1.050 – 1.400 nm D AB5, IR AB9, M AB8 >1.400 – 11.000 nm D AB3 32 3/2015

nische Anforderungen und Prüfung) zertifiziert worden, wobei die in der Norm beschriebenen, an dem Material mit einer Stärke von 1,2 mm durchgeführten Laserbelastungstests unterschiedliche Schutzstufen in Abhängigkeit von der Wellenlänge der Laserstrahlung ergaben, die in der folgenden Tabelle aufgelistet sind. Abschirmungsart für Laserarbeitsplätze Anhang 6 der DIN 12254 regelt die Abschirmungsart für Laserarbeitsplätze zum Schutz gegen zufällige Bestrahlung. Darin bedeuten: AB die Schutzklassen (insgesamt 10, geordnet nach dem Durchlässigkeitsgrad bei Laserwellenlängen); D steht für Dauerstrichlaser (CW); I für Impulslaser; R für Riesenimpulslaser und M für Modengekoppelte Impulslaser, die sich in der Impulsdauer unterscheiden. Der Wellenlängenbereich symbolisiert auch die mittlere Leistungs- und Energiedichte. Weitere Vorschriften und Maßnahmen zur Lasersicherheit hat z. B. auch das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der TU München für die Berufsgenossenschaft Energie-Textil-Elektro-Medienerzeugnisse (BG ETEM) zusammengestellt. Fahrbare Laserschutzwände Neben den Laserschutzvorhängen stellt die Firma Spetec auch einfache, fahrbare Laserschutzwände her, die aus einem mit dem Laserschutzvorhang bespannten Metallrahmen, festem Metallblech oder speziellem Laser schutzglas bestehen können. Kundenspezifische Einhausung Nach Kundenwünschen oder Anforderungen wird die Einhausung konstruiert und projektiert. Die Einhausung wird Einhausung aus Alu-Profilen aus Aluminiumprofilen gefertigt und kann mit Klapp-, Schiebe- oder Flügeltüren ausgestattet werden. Vorhänge, Laserschutzgläser oder -wände lassen sich dort einbauen, wo der Schutz vor dem Laser geboten ist. Im Bedarfsfall kann auf der Decke einer Einhausung ein „Laminar Flow Modul“ von Spetec montiert werden, so dass dann innerhalb der Einhausung Reinraumbedingungen herrschen. Laserschutzzelt Ein Laserschutzzelt kann ebenfalls an bestehende Gegebenheiten angepasst werden. Hierbei wird der Laserschutzvorhang so an einem Metallrahmen befestigt, dass eine Art Zelt entsteht. Beispielsweise kann der Metallrahmen an der Raum decke angebracht werden. Durch geeignete Längenanpassung des Laserschutzvorhangs kann eine gute Abdichtung z. B. auf einem optischen Tisch gewährleistet werden. Diese kleine Auswahl von Möglichkeiten des Laserschutzes zeigt schon die Flexibilität der Firma Spetec in Konstruktion und Ausführung. Vor der Auswahl einer geeigneten Abschirmung sollte eine Risikoanalyse z. B. nach DIN EN 60825-4:2006, Anhang B durchgeführt werden, um die zu erwartende Bestrahlungsstärke zu ermitteln. Ebenfalls sind regelmäßige Inspektionen zu empfehlen, deren zeitlicher Abstand von der Risikoanalyse abhängig gemacht werden sollte. Die Firma Spetec garantiert eine hohe Qualität des Materials und der Fertigung, so dass bei Einhaltung aller Empfehlungen ein größtmöglicher Schutz vor Schädigungen durch Laserlicht gegeben ist. Spetec GmbH www.spetec.de Mobile Absaug- und Filteranlagen für Laboratorien und Produktion Laserschutzzelt Die TBH GmbH bietet kompakte und mobile Absaug- und Filteranlagen an. Die modular aufgebauten Systeme bewähren sich in den unterschiedlichsten Einsätzen. Entstehende Schadgase können über Aktivkohlefilter adsorbiert und Stäube zuverlässig abgesaugt werden. Sehr kompakte Geräte, wie die Absaug- und Filteranlagen BF5 und BF10, lassen sich Platz sparend betreiben. Den besonderen Anforderungen in ATEX-Arbeitsbereichen wird TBH mit dem Absaugkabinett DT150 gerecht. Hier handelt es sich um eine Kombination aus ATEX-konformer Absaugeinheit und Steharbeits platz für Ab- und Umfüllarbeiten sowie Dosier- und Wiegeprozesse. Die DT150-Anlage kann mit erforderlichen Filterkassetten – einzeln oder auch in Kombination ausgerüstet werden. Auch den sehr hohen Qualitätsstandards in Reinräumen und sensiblen Produktionsbereichen kommt TBH nach. So wurde die Geräteserie CR nun mit Blick auf Kundennutzen und Prozesssicherheit konsequent weiterentwickelt. Der Filterwechsel innerhalb eines Reinraumes wurde durch den Einsatz eines Transfer-Liner-Systems „entschärft“. Außerdem wird diese Geräteserie zukünftig mit neuen und kostengünstigeren Filterblöcken ausgerüstet. In Verbindung mit dem Kauf einer CR- Absauganlage bietet TBH seinen Kunden auch die Installationsqualifizierung (IQ) und die Funktionsqualifizierung (OQ) an. Der Kunde erhält auf Wunsch nicht nur die Einweisung, die Montage und eine Endabnahme seiner CR-Filteranlage (IQ), sondern auch dokumentierte Funktionstests und Klassifizierungsmessungen in Relation zur vorgesehenen Anwendung der Maschine (OQ). TBH GmbH info@tbh.eu, www.tbh.eu 3/2015 33

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