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Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik

Messtechnik Nach der

Messtechnik Nach der Installation Die Kabeldiagnose bei ausgefallenen, integrierten Robotersystemen kann auf verschiedene Arten angegangen werden. Wenn das Ent fernen jedes Kabels zum Testen nicht möglich ist, kann der Test vor Ort („In-Situ“) mit den Prüfprotokollen „Full“ oder „Loop“ durchgeführt werden. Aus Gründen der Mobilität kann sich der Tester selbst auf einem fahrbaren Wagen befinden. Er kann sogar zusammen mit anderen Diagnosegeräten in ein Rack montiert und mit einem Touchscreen-Laptop betrieben werden. Bild 1: Für nahezu unbegrenzte Stecker-Typen können CableEye Adapterplatinen mit Gruppen von Anschlüssen bestückt werden oder zur Anpassung frei bleiben. Im Bild sind Konfigurationslösungen für USB-, Sub-D-, Nano-D-, Micro-D-, IDC-Kabelmontage-Buchsen und mehr dargestellt werden von einer dynamischen grafischen Benutzeroberfläche unterstützt – sowohl beim Ermitteln des Typs als auch der Position des intermittierenden Fehlers (Bild 2). Sie geben einen gedruckten Bericht in ISO 9000-Qualität aus, der auch die in der Abbildung gezeigte, anschauliche Grafik enthält. Den Fehlerzeitpunkt treffen Die Wahrscheinlichkeit, ein gepulstes Testsignal mit dem Fehlerzeitpunkt zu synchronisieren, steigt mit zunehmender Zyklusgeschwindigkeit. In Bild 3 ist dargestellt, wie ein Tester einen fälschlicherweise als richtig bewerteten „Durchlauf“ liefern kann, wenn seine Abtastrate nicht hoch genug eingestellt wurde, um den Moment des Fehlers „einzufangen“. In Bild 2 sieht man, dass bei 434 Versuchen (d. h. 434 vollen Testzyklen) sechs Fehler mit 100 ms/Zyklus erfasst wurden, während das getestete Kabel gebogen wurde. Wenn die Abtastgeschwindigkeit langsamer eingestellt worden wäre, wäre die Wahrscheinlichkeit jedoch groß gewesen, dass dieses Kabel die Prüfung auf intermittierende Fehler zu Unrecht als fehlerfrei bestanden hätte. Beim Einstellen von Testparametern muss also sorgfältig vorgegangen werden, um solche Fehlalarme zu vermeiden. Vergleichstests mit anderen Kabeltestern haben gezeigt, dass intermittierende Fehler, die mit dem CableEye sogar mit den Standardeinstellungen gefunden wurden von anderen Geräten einfach „übersehen“ wurden. Wie wahr sind die Testergebnisse? Um die erforderlichen Abtastraten zu erreichen, sind Widerstandsmessungen nicht Teil des Tests für intermittierende Fehler. Es werden nur Unterbrechungen und Kurzschlüsse gemeldet. Zusätzliche Tests können jedoch ebenfalls mit dem CableEye Testsystem für Kabel- und Kabelbäume durchgeführt werden, je nach Variante zum Beispiel auch separate Widerstandstests. Idealer weise ermöglicht ein Tester für intermittierende Fehler die Prüfung bei zwei Schwellenwerten, um auch Kabel einzuschließen, die integrierte Widerstandskomponenten aufweisen. Diese Kabeltypen können in zwei Stufen getestet werden. Bei der unteren Schwelle liefert jede Leitung, die eine integrierte Widerstands-Komponente enthält, einen „Open“-Fehler. Ein erneutes Testen bei einem Schwellenwert, der über dem bekannten Widerstand des integrierten Bauteils liegt, ist erforderlich, um zu ermitteln, ob auf dieser Leitung ein echter „Open“-Fehler vorliegt. In-Situ-Full-Test Jedes Ende wir abgesteckt, Adapter werden zwischen jedem Ende des Kabels und dem Tester angebracht. Nun wird der Test auf intermittierende Fehler ausgeführt, während der Roboter die Bewegung ausführt, die das Kabel biegt. In-Situ-Schleifentest/Loop Dies ist ein zweistufiger Test, der häufig bei sehr langen Kabeln verwendet wird. Er kann jedoch auch auf kurze Kabel angewendet werden, wenn das Kabel weder deinstalliert werden kann noch Platz für Halterungen am „fernen“ Ende vorhanden ist. In Schritt 1 wird, wenn beide Enden getrennt sind, an einem Ende ein Kurzschlusstest ausgeführt. Die Durchgangsprüfung wird in Schritt 2 durchgeführt, nachdem an Pin-Paaren am „fernen“„ Ende Jumper angebracht wurden. Bei jedem Schritt wird nach dem „Erlernen“ des Kabel-Aufbaus durch den CableEye Tester eine Prüfung auf intermittierende Fehler ausgeführt, während der Roboter sich bewegt. Mit einer mitgelieferten Makrofunktion des CableEye-Testers kann Bild 2: Echtzeit-Test auf intermittierende Fehler identifiziert a) die Anzahl der bestandenen Durchgänge und Fehler (Pass/Fail), b) die Art des Fehlers (farbcodiert), c) den Ort des Fehlers. 38 PC & Industrie 5/2019

Messtechnik die gesamte Schleifentestsequenz leicht automatisiert werden, wodurch der Diagnosetest für den Bediener erheblich vereinfacht wird. Insbesondere für Roboter, deren Ausfall kritische Konsequenzen hätte, erfordert die Qualitätskontrolle einen Wartungszeitplan, der Bild 3: Die Wahrscheinlichkeit, ein gepulstes Testsignal mit dem Zeitpunkt eines Fehlers zu synchronisieren, steigt mit zunehmender Zyklusgeschwindigkeit das Testen auf zeitweilige Fehler beinhaltet. Alle CableEye Tester für Kabel- und Kabelbäume (vom M2U über M3U und M4 bis zu den HVX-Systemen) beinhalten eine Test-Funktion für intermittierende Fehler. Sie können 54TP-Tests mit 11 ms/Zyklus über einen beliebigen Zeitraum durchführen. Die Prüfung über längere Zeiträume ist wichtig für die elektrische Lebensdauerprüfung von bewegten Kabeln. Fazit Bei bewegten Kabeln tritt Ermüdung auf, die oft zu vollständigen oder intermittierenden Fehlern führt, unabhängig davon, ob diese Bewegung konstant ist oder nicht. Mit dem CableEye Testsystem für Kabel- und Kabelbäume kann die Quelle selbst schwerster, intermittierender Ausfälle identifiziert und lokalisiert werden. Über Kontinuitätsund Widerstandstests hinaus sind folgende Überlegungen für Kabel in Bewegung zu berücksichtigen: • Test auf intermittierende Fehler • Frühzeitiges Testen im Workflow - idealerweise beim Lieferanten • Verwenden eines ausreichend schnellen Testzyklus für die Prüfung auf intermittierende Fehler, um eine statistisch signifikante Stichprobe zu erhalten • Für Roboter, deren Ausfall kritische Konsequenzen hätte, erfordert die Qualitätskontrolle einen Wartungszeitplan, der das Testen auf zeitweilige Fehler beinhaltet ◄ PCAN-MiniDiag FD Mit dem handlichen, batteriebetriebenen PCAN-MiniDiag FD erhalten Servicetechniker und Entwickler einen schnellen Zugang zu CAN- und CAN-FD- Netzwerken für grundlegende Untersuchungen. Durch Bit-Timing-Messungen ermittelt das Diagnosegerät die Übertragungsrate und ermöglicht die Messung verschiedener Werte ohne den CAN-Bus zu beeinflussen. Kompaktes Diagnosegerät für CAN- und CAN-FD-Busse High-Speed-CAN-Kanal (ISO 11898-2) Erfüllt die CAN-Spezifikationen 2.0 A/B und FD (ISO und Non-ISO) CAN-Anschluss über D-Sub, 9-polig (nach CiA ® 303-1) Durch permanenten Listen-Only-Modus keine Einflussnahme auf den CAN-Bus Spannungsversorgung über austauschbare Batterien oder Akkus OLED-Display mit einer Auflösung von 128 x 128 Pixel Bedienung über Folientastatur mit 4 Tasten Kunststoffgehäuse mit erhöhter Schutzart Betriebstemperaturbereich von -10 bis 50 °C Messfunktionen Übertragungsratenerkennung durch exakte Bit-Timing-Messungen Messung der CAN-Terminierung und Buslast Zählung von CAN- und Error-Frames Spannungsmessung am CAN-Anschluss auf den Pins 6 & 9 sowie 2 & 7 Erhältlich für 290,- € Otto-Röhm-Str. 69 64293 Darmstadt Germany Tel.: +49 6151 8173-20 www.peak-system.com Alle Preise verstehen sich zzgl. MwSt., PC & Industrie 5/2019 Fax: +49 6151 8173-29 Porto und Verpackung. Irrtümer und öffnen Sie die URL im Browser: 39 info@peak-system.com technische Änderungen vorbehalten. Interessiert? Scannen Sie den QR-Code oder www.peak-system.com/quick/AD_PI-01

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