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Fachzeitschrift für Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik

Messtechnik Erhöhte

Messtechnik Erhöhte Eingangsempfindlichkeit für Digitizer Die Spectrum GmbH stellte die neue Option M2i.22xx-ir40m für die erfolgreiche 22xx-Serie der ultraschnellen Digitizer vor. Die Option erhöht die Eingangsempfindlichkeit mit vier neuen Eingangsbereichen von ±40 mV bis ±0,5 V und damit auch die Auflösung für kleinpegelige Signale. Die Standardprodukte sind optimiert für die Aufzeichnung, Speicherung und Analyse von Signalen zwischen ±200 mV und ±2,5 V. Modularer Aufbau Oliver Rovini, Spectrums technischer Leiter sagt: „Der modulare Aufbau unserer gesamten Produktpalette erlaubt es, diese Option des Eingangsverstärkers in der kompletten 22xx-Serie anzubieten. Die optimale Anpassung des Eingangsbereichs eines Digitizers an das zu erfassende Signal ist sehr wichtig, da nur so der maximale Dynamikbereich ausgeschöpft und die Messgenauigkeit und Auflösung voll ausgenutzt werden können. So kann zum Beispiel nur die Hälfte der A/D-Auflösung genutzt werden, wenn das Signal nur die Hälfte des Eingangsbereichs ausfüllt. Noch kleinere Signale nutzen sogar einen noch kleineren Teil der Auflösung, was zu einer deutlichen Reduzierung des Signal/Rausch-Abstands führt. Mit der neuen Option können empfindlichere Eingangsbereiche genutzt werden, die auch für kleinste Signale den Dynamikbereich des A/D-Wandlers komplett ausnutzen.“ Dreimal höhere Auflösung Als Beispiel nennt er einen gängigen 10-Bit-Digitizer mit 5 GS/s Abtastrate und einem kleinsten Eingangsbereich von ±0,5 V bei 50 Ohm Eingangswiderstand, der ein Signal von etwa 50 mV aufzeichnen soll. Der 10-Bit-Wandler bietet 1024 Zustände mit einer Empfindlichkeit von etwa 1 mV (1 V/1024). Das Testsignal würde nur etwa 50 Zustände des A/D-Wandlers überdecken. Spectrums 22xx- Serie mit ebenfalls 5 GS/s Abtastrate basiert auf 8-Bit-A/ D-Technologie und bietet daher nur 256 Zustände. Durch Nutzung der neuen Option steigt jedoch hier die Empfindlichkeit auf etwa 300 µV. Bei dem angenommenen Testsignal bedeutet dies eine etwa dreimal höhere Auflösung als bei dem deutlich teureren 10-Bit-Produkt. Falls noch kleinere Signale aufgenommen werden müssen, können die Digitizer der 22xx- Serie zusammen mit Spectrums externen Hochfrequenz-Vorverstärkern (bis zu 2 GHz) der SPA-Serie genutzt werden. Diese Geräte bieten Verstärkungsfaktoren von 10 (20 dB) oder 100 (40 dB), was die Aufnahme von Signalen im unteren Millivoltbereich ermöglicht. Die Digitizer-Serie 22xx von Spectrum ist in verschiedenen Formaten, wie PCIe, PXIe oder LXI verfügbar. Es gibt Modelle mit Abtastraten von 1,25, 2,5 und 5 GS/s mit Bandbreiten von 500 MHz oder 1,5 GHz. Die Kartenmodelle für PCIe und PXIe sind mit ein, zwei oder vier Eingängen verfügbar, wohingegen die größeren LXI-Geräte bis zu 24 Kanäle bieten. Charakterisierung und Vermessung von Signalen Alle Digitizer von Spectrum sind pro Kanal mit einem eigenen A/D-Umsetzer, einem großen Aufzeichnungsspeicher (1 GS) und einer unabhängigen Signalkonditionierung ausgestattet. Alle A/D-Wandler werden synchron getaktet und ermöglichen über den konstanten Phasenbezug Timing-Messungen zwischen den Kanälen mit der bestmöglichen Genauigkeit. Die Kombination aus schneller Abtastrate, hoher Bandbreite und großem Aufzeichnungsspeicher erlaubt es dem Digitizer, lange und komplexe Hochfrequenzsignale aufzuzeichnen. Ebenso ist die Charakterisierung und Vermessung von Signalen im Bereich von Nanosekunden und darunter möglich. Entwickelt, um eine ganze Reihe von verschiedensten Signalen Hochspannungs-Sicherheitstests so einfach wie nie Mit seinem Touch-LC-Display, seiner hohen Geschwindigkeit, DSP-Technik und robustem Design beeindruckt das V7X von Telemeter Electronic bei interessantem Preis/Leistungs-Verhältnis. Dieses Messgerät dient in erster Linie der Messung von Spannungen im Kilovoltbereich und entspricht den Standards UL, CSA, TÜV und IEC für Hipot Tester. Das V7X vereint hohe Geschwindigkeit, Genauigkeit, Benutzersicherheit und Zuverlässigkeit. Die Varianten des V7X erlauben Wechselstrom/Gleichstrom-Hipot-Tests mit bis zu 5 kV, Leckage-Strommessungen bis zu 100 nA, Isolationswiderstandsmessungen bis 450 GOhm und Groundbound- Messungen bis zu 30 A. Tests an Hochspannungskabeln, Einzelteilprüfungen, Motoren- und Wicklungstests sowie Messungen an Hochspannungsschaltern gelingen damit optimal. Bis zu 50 Testszenarien können einspeichert und mit verschiedenen Schritten, Abfolgen und Werten versehen werden. Das V7X ist kombinierbar mit einem 964i-HV-Schaltsystem, um bis zu 64 Messpunkte (mehrere Geräte kombinierbar bis zu 265 Messpunkte) nacheinander oder gleichzeitig anzusprechen. ■ Telemeter Electronic GmbH www.telemeter.info 48 hf-praxis 6/2017

Messtechnik aufzeichnen zu können, bietet der Digitizer eine breite Palette an Aufzeichnungsmodi: Einzelaufnahme zur Aufzeichnung von transienten Vorgängen, Multiple Recording für die Aufzeichnung von schnell hintereinander folgenden Bursts oder Paketen, Gated Sampling für die torgesteuerte Aufzeichnung sowie ABA Modus, der die Funktionalität eines Datenschreibers imitiert und gleichzeitig schnelle und langsame Ereignisse erfassen kann. Alle Aufzeichnungsmodi können mit dem schnellen FIFO-Modus kombiniert werden, der es erlaubt, die Daten kontinuierlich an den Host PC zu übertragen. Dabei ist es möglich, jeden Eingangskanal sowie zwei externe Triggereingänge einzeln zu nutzen oder über AND/OR- Logik zu kombinieren. Diese Logikfunktion ermöglicht es, auf bestimmte Eingangspattern zu triggern. Triggereignisse können dabei mit einem Zeitstempel versehen werden. Nahezu jede populäre Programmiersprache Die Digitizer kommen mit allen Tools, die nötig sind, elektronische Daten zu erfassen, zu digitalisieren und zu analysieren. Zusammen mit den Geräten werden Treiber und Beispiele für nahezu jede populäre Programmiersprache geliefert. Dazu gehören C++, Visual Basic, VB.NET, C#, J#, Delphi, Java und Python. Genauso wird Software von Drittherstellern wie LabVIEW, LabWindows und MATLAB direkt unterstützt. Zur Parametrierung und Steuerung der 22xx-Digitizer bietet Spectrum die hauseigene leistungsstarke Software SBench 6 an. SBench 6 unterstützt alle Schlüsselfunktionen des Digitizers zusammen mit Datenanzeige, -speicherung und -analyse. Das Programm kann genauso Signalparameter vermessen, FFTs durchführen sowie eine Reihe von Mathematikfunktionen auf die aufgenommenen Signale anwenden. Die Daten können in verschiedene Formate, wie ASCII, Wave oder MATLAB, exportiert werden, sodass eine einfache Schnittstelle zu weiterführenden Analyseprodukten besteht. Alle Digitizer der 22xx-Serie sind zusammen mit der neuen Eingangsverstärker-Option in voller Produktion und sofort verfügbar. Alle Geräte werden nach einem kompletten Test mit einer Basisversion von Spectrums SBench 6, Treibern und dem vollen SDK ausgeliefert. Dabei gibt Spectrum zwei Jahre Garantie auf die Produkte. Technischer Support, der ebenfalls Firmware und Software- Updates beinhaltet, wird ohne Zusatzkosten geboten. ■ Spectrum Systementwicklung GmbH info@spec.de www.spectruminstrumentation.com Netzwerkmodus zur Evaluierung von IEEE802.11ac-WLAN-Endgeräten Die Anritsu Corporation hat die Verfügbarkeit des Wireless Connectivity Testsets bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um ein integriertes Testset in One-Box- Ausführung, das speziell zum Testen von 802.11-WLAN-Endgeräten vorgesehen ist. Das MT8862 verfügt über erweiterte Funktionen inklusive integrierter Verbindungsprotokolle, die eine effizientere, exakte und wirtschaftliche Lösung zum Überprüfen der Leistung von WLAN-Endgeräten in deren tatsächlichem Betriebszustand schaffen. Mithilfe integrierter Verbindungsprotokolle misst das MT8862A die Leistung der WLAN-Endgeräte in deren tatsächlichem Betriebszustand. Dabei ist es das erste Testgerät seiner Art, das alle IEEE802.11ac/n/ a/g/b-Standards unterstützt. Das MT8862A nutzt den Netzwerkmodus zum Messen der Leistung des Ziel-WLAN-Prüfobjekts (DUT) im tatsächlichen Betriebszustand. RF-Leistungsmerkmale, wie Sendeleistung Tx und Empfangsempfindlichkeit Rx (PER), lassen sich mit diesem Netzwerkmodus bestimmen. Dieser ist für die Konfiguration einer einfacheren Testumgebung hilfreich, wodurch die Notwendigkeit einer speziellen anbieterseitigen Testmodi entfällt, die für Inspektionen von WLAN-Endgeräten erforderlich sind. Grundsätzlich nutzen WLAN-Messgeräte einen speziellen Inspektionsprüfmodus für die Messung der Fertigungsprüfung, der eine physische Steuerleitung zwischen den WLAN-Endgeräten und dem Messgerät erforderlich macht. Folglich sind die Evaluierungsergebnisse kein wahres Abbild der tatsächlichen Leistung wie von Anwendern wahrgenommen, da die Leistung der gemessenen WLAN-Endgeräte unter Verwendung einer physischen Verbindung mittels Steuerleitung analysiert wird, ohne die Berücksichtigung der Wirkung eingebauten Drahtlosantennen. Obwohl das derzeitige Modell MT8860C von Anritsu für diese Analyse einen Netzwerkmodus verfügt, unterstützt es den IEEE802.11ac-Standard nicht. Als Lösung dieses Problems hat Anritsu das neue Modell zur Unterstützung von IEEE802.11ac-Netzwerkmodus entwickelt. Das Wireless Connectivity Test Set MT8862A eignet sich hervorragend zum Messen der RF-TRx-Eigenschaften bei der Entwurfs- und Qualitätssicherung von WLAN-Endgeräten. Es verfügt als Standard für den Netzwerkmodus über eine eingebaute WLAN Protocol-Messaging- Funktion, die zum Messen mittels Verbindung mit dem DUT genutzt wird. Das MT8862A lässt sich einfach per Ethernet über einen Webbrowser eines Steuer-PCs bedienen, was den Versuchsaufbau vereinfacht und Konfigurationsarbeiten überflüssig macht. Außerdem ist die Fernbedienung möglich, wenn sich MT8862A und PC-Controller innerhalb des selben Netzwerks befinden. ■ Anritsu, Corp. www.anritsu.com hf-praxis 6/2017 49

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