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Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik

Robotik Roboterbasierte

Robotik Roboterbasierte Prüfanlage für Lenkstockschalter Jeder Autofahrer kennt ihn - den Lenkstockschalter. Kaum jemand kann sich jedoch vorstellen, welcher Aufwand hinter der Qualitätssicherung und Funktionsprüfung dieser relativ einfachen Komponente steht. Mehrere dieser hochkomplexen Anlagen zur Lenkstockschalter-Prüfung hat ITronic aktuell für einen großen Automobil-Zulieferer angefertigt. Erwähnenswert ist hierbei, dass jeder produzierte Lenkstockschalter im End-of-Line-Test die Prüfanlage durchläuft. Hierdurch kann eine hohe Qualität und eine vollständige Dokumentation bei gleichzeitig kurzer Taktzeit gewährleistet werden. Kernstück dieser Prüfanlage ist ein 6-Achs-Roboter von UniversalRobots, welcher mit Hilfe eines von ITronic speziell für diese Anwendung entwickelten Greifers alle Prüfabläufe ausführt. Der zu testende Lenkstockschalter wird manuell eingelegt, anschließend voll automatisch geprüft und bei nicht bestandener Prüfung als „nicht in Ordnung“ aussortiert. Nur als „in Ordnung“ geprüfte Teile verlassen die Maschine für den folgenden Versand. Der maßgeschneiderte Objektgreifer am Roboter gewährleistet dabei ein beschädigungsfreies Handling inklusive Kraft- und Drehmoment-Messung. Drei Prüfelemente in einem ITronic GmbH www.itgroup-europe.com Die bahnbrechende Technologie vereinigt drei Prüfelemente: • Über eine optische Prüfung wird die Positionsgenauigkeit, Vollständigkeit, Qualität und Variantenvielfalt der aufgedruckten Symbole geprüft. • Anschließend folgt eine mechanische Positionsund Funktionsprüfung. In dieser wird der Lenkstockschalter auf seine Funktionen geprüft. Dazu gehören: Hebelstellung „Links-Rechts-Blinken“, Hebelstellung „Fernlicht / Lichthupe“, betätigen Drehring „Menüfunktionen“ und drücken der verschiedenen Tasten. Zeitgleich werden die benötigten Kräfteund Drehmomente bei Wechsel der Hebelstellung gemessen. • Zusätzlich werden die Schaltwinkel und resultierenden elektronischen Funktionen gemessen, mit den vorhandenen Toleranzen bewertet und dokumentiert. Die gewonnenen Prüfergebnisse werden lokal in der Prüfanlage gespeichert und automatisch an das Fertigungssystem des Kunden übertragen. Durch einen Austausch der Wechseladaption und Anpassung der Prüfsoftware kann die Prüfanlage auch Neuerungen, Änderungen oder Modellpflege schnell und einfach abdecken. ◄ Die siebte Achse für Roboter Den Aktionsradius von Industrierobotern einfach und wirtschaftlich erweitern Rollon GmbH www.rollon.de Mit dem Konzept der siebten Achse erhalten Roboteranwendungen einen größeren Arbeitsbereich. Rollon bietet mit der Produktfamilie Seventh Axis aus der Actuator System Line eine optimale Lösung für diese Aufgabe. Das Shuttle-System bewegt Roboter auf einer bodennahen Linearachse aus Aluminium-Profilen sehr dynamisch über lange Strecken hinweg. Mit seiner Hilfe können Roboter Aufgaben an mehreren Orten ausführen, um eine bessere Auslastung zu erreichen. Mit einer Linearachse kann der Aktionsradius kleiner bis mittlerer Roboter sehr gut erweitert werden 68 Einkaufsführer Produktionsautomatisierung 2019

Robotik Wird er mit einer siebten Achse mobil gemacht, kann ein einzelner Roboter Palettieraufgaben an mehreren verschiedenen Stellen übernehmen Durch das geringe Eigengewicht des Seventh Axis-Systems treten lediglich geringe Deckenlasten auf, so dass es sich auch bei unterkellerten Fertigungshallen problemlos einsetzen lässt. Seventh Axis eignet sich für die Ausführung von Palettieraufgaben ebenso wie für die Bedienung von Werkzeugmaschinen, das Biegen und Handhaben von Blechen, Schweiß- und Lackierarbeiten oder für das Verkleben von Bauteilen. Das Shuttle-System ist in sieben Baugrößen erhältlich und lässt sich einfach in jede Anwendung integrieren. Die Aluminium-Profile können Roboter mit einem Gewicht von bis zu 2.000 kg und mit einer Nutzlast bis ca. 300 kg tragen und bewegen. Insgesamt sechs der sieben Baugrößen sind für Anwendungen unterhalb von 1.000 kg Gesamt gewicht ausgelegt und bilden damit die feingliedrigste Abstufung am Markt. Die Variantenvielfalt ermöglicht eine sehr präzise Dimensionierung der Achse und reduziert so die Kosten für den Anwender deutlich. Dank der leichten Aluminium-Profile bietet das Seventh Axis-System eine sehr hohe Dynamik, die ins besondere für anspruchsvolle Handhabungsaufgaben von Vorteil ist. Einsatz mehrerer Roboter ist möglich Mit einem umfangreichen Zubehör kann das Shuttle-System innerhalb kurzer Zeit an der Wand, am Boden oder an der Decke installiert werden. Seventh Axis ist standardmäßig mit einer Abdeckung der Zahnstange, optional mit einer Abdeckung für Linearführung und Zahnstangen oder mit einer vollständig begehbaren Abdeckung erhältlich. Einzelne Linearachsen können bis zu zwölf Meter mit Profilen an einem Stück ausgeführt werden. Durch die Verbindung mehrerer Profile mittels selbstzentrierender Einsätze kann der Anwender die Reichweite des Roboters darüber hinaus beliebig erhöhen. Für die großen Baureihen der Produkt familie bietet Rollon maximale Hübe von 46 Metern an. Da alle auftretenden Momente und Kräfte durch Verschraubungen im Abstand von einem Meter sicher abgestützt werden, ist auch der Einsatz mehrerer Roboter auf einer Achse möglich, was insbesondere für den Einsatz an Fertigungslinien interessant ist. Deutliche Hub-Erweiterung bei KUKA-Roboter In einer aktuellen Anwendung konnte Rollon mit dem Seventh Axis-System die maximale Reichweite eines 245 kg schweren KUKA- Schweißroboters von 1.636 mm um einen Hub von sechs Metern erweitern. Insgesamt bietet das Konzept der siebten Achse eine höhere Flexibilität als eine Roboter-OEM-Lösung und ist bei Robotern bis 2.000 kg Gesamtgewicht eine wirtschaftliche Alternative zur Stahlbauweise. ◄ Modellpalette nach unten erweitert Zur Automatica erweitert Yaskawa das Motoman-Roboterportfolio um das jetzt kleinste Modell: Der neue MotoMINI bietet bei einer Reichweite von 350 mm eine Tragfähigkeit von 500 g. Als leichter Highspeed-Roboter verbindet der kompakte 6-Achser schnelle Taktzahlen mit einer hohen Wiederholgenauigkeit von 0,02 mm. Damit eignet sich der MotoMINI ideal für das Handling kleiner Werkstücke und Bauteile, aber natürlich auch für den Montageeinsatz in kleinen Produktionsmaschinen. Durch seine kompakte Bauform lässt er sich sehr platzsparend einsetzen. Kompakt und wendig Auf kleinstem Raum bewegt dieser Roboter die Bauteile in alle drei Richtungen und um alle drei Achsen. Diese Bewegungsfreiheit ermöglicht auch kompliziertere, dreidimensionale Handlingsvorgänge. Er verringert dadurch den für die Fertigungsanlage benötigten Raum und steigert gleichzeitig die Produktivität. Das Eigengewicht des Manipulators ist mit nur 7 kg so gering, dass der Roboter je nach betrieblichen Anforderungen oder gefertigtem Werkstück flexibel und anwendungsspezifisch versetzt werden kann. Auch die Montage auf Linearachsen oder andere „Arbeitsplatz-Erweiterer“ erweitert den Einsatzraum des MotoMINI. Damit fügt sich dieser Roboter in die Strategie von Yaskawa: „Built-to-Order“, Produkte, die der heutigen Anforderung der Industrie 4.0 gerecht werden. Neue Hochleistungssteuerung Motoman YRC1000micro Besonders klein und leicht ist auch die Steuerung: Der MotoMINI wird mit der neuen Hochleistungssteuerung Motoman YRC1000micro betrieben. Ergonomisch und übersichtlich präsentiert sich das Programmierhandgerät, das mit nur 730 g das leichteste seiner Kategorie ist. Der Touchscreen ermöglicht eine intuitive Bedienung und damit einfaches Bewegen und Scrollen mit dem Cursor. Auf dem Bildschirm des Programmierhandgeräts kann eine 3D-Simulation die Bewegung des echten Roboterarms und die Grenzen (Limits) des sicheren Arbeitsbereichs darstellen. Offene Schnittstellen prädestinieren die neue Steuerungsgeneration zudem für den Einsatz in Industrie-4.0-Umgebungen. Die ausgesprochen kompakte Steuerung mit einem Schrankvolumen von nur 21,5 Litern kann platz sparend und roboternah in der Zelle verbaut werden. Trotz des geringen Bauraums bietet die Steuerung nicht nur die gewohnte Bewegungsqualität von Yaskawa, sondern kann optional zwei Zusatzachsen betreiben, mit sämtlichen Feldbussystemen ausgestattet und sogar als sichere Steuerung ausgeführt werden. Auch diese Steuerung erreicht die bei Yaskawa übliche PL d Kategorie 3. sps ipc drives Halle 7, Stand 7-340 • YASKAWA Europe GmbH www.yaskawa.eu.com Einkaufsführer Produktionsautomatisierung 2019 69

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