Herzlich Willkommen beim beam-Verlag in Marburg, dem Fachverlag für anspruchsvolle Elektronik-Literatur.


Wir freuen uns, Sie auf unserem ePaper-Kiosk begrüßen zu können.

Aufrufe
vor 4 Jahren

1-2014

  • Text
  • Einsatz
  • Komponenten
  • Produktion
  • Schnell
  • Anwender
  • Software
  • Bauteile
  • Hohen
  • Hersteller
  • Eingesetzt
  • Fachzeitschrift
Fachzeitschrift für Elektronik-Produktion - Fertigungstechnik, Materialien und Qualitätsmanagement

Jeder hat schon erlebt,

Jeder hat schon erlebt, dass der Drucker oder die mühsam ersparte Digitalkamera viel zu früh kaputtgehen und eine Reparatur unmöglich oder viel zu teuer ist, wohingegen bereits ein besseres, eleganteres Gerät in den Startlöchern steht. Eine Häufung derartiger Ausfälle bringt den einen oder anderen dann doch zum Nachdenken und hinterlässt das Gefühl betrogen worden zu sein. Ist da was dran, dass Unternehmen gezielt Schwachstellen in ihre Produkte einbauen, um das Geschäft zu beleben? Eingehende Untersuchungen offenbaren letztendlich den absichtlichen Einbau von „Sollbruchstellen“, sodass ein Produkt schneller schad- oder fehlerhaft wird und nicht mehr in vollem Umfang genutzt werden kann. „Geplante Obsoleszenz“ ist der Fachbegriff, der diese künstliche Beschränkung der Lebensdauer von Geräten (vorzugsweise kurz nach der Gewährleistungsfrist) beschreibt. Diese Politik der Kurzlebigkeit von Produkten breitet sich leider zur Zeit wie eine Seuche aus. Bewusste Lebenszeit-Begrenzung Dienstleistung Gegen den geplanten Frühausfall von Produkten Als Beispiel dienen fest eingebaute Akkus, die bereits nach 500 Ladezyklen (d.h. nach ca. zwei Jahren) defekt sind. Ebenfalls werden in Geräten elektronische Zähler eingesetzt, die bei einer bestimmten Anzahl von Arbeitsschritten, wie zum Beispiel den Druckseiten bei Druckern, das Gerät dann auf Störung setzen oder zum Ausfall bringen. Absichtliche Fehlplatzierungen LCD-Monitore, LCD-Fernseher oder auch Computer fallen häufig durch absichtliche Fehlplatzierung von temperaturempfindlichen Bauteilen, wie Elektrolytkondensatoren, aus. Sie erreichen somit schnell das Ende ihrer Lebenszeit und zerstören sich durch ein Aufwölben der Oberseite bis hin zum Ausgasen und Platzen. Besonders problematisch werden diese Fehler für diejenigen Verbraucher, bei denen die 60-Monats-Finanzierung z.B. für die Waschmaschine noch 30 Monate läuft und trotzdem ein Ersatzgerät angeschafft werden muss. Auch für die Umwelt sind die Folgen schwerwiegend. Das Altgerät wird verschrottet und wandert als „Gebrauchtgerät“ in Entwicklungsländer, um dort häufig von Kindern unter verantwortungslosen Auswirkungen für Mensch und Natur „recycelt“ zu werden. Durch das unverantwortliche und gierige Verhalten einiger Produzenten fällt dadurch immer mehr Elektroschrott und Giftmüll an, während unsere wertvollen Rohstoffe ausgeplündert werden. Dies ist ökonomisch und ökologisch fatal. Für den Verbraucher ergibt sich die Schwierigkeit, dass er keinerlei Möglichkeiten hat, diesem vorsätzlichen „Betrug“ zu entkommen, da sich scheinbare Entscheidungskriterien, wie Markenname oder hoher Preis, im Nachhinein oft als ungeeignet für eine gute Kaufentscheidung herausstellen: Diese „Lebenszeitbegrenzer“ befinden sich nämlich auch in Produkten renommierter Hersteller und hochpreisigen Geräten! Das neue Prüfzeichen von HTV-Life schafft ein objektives Entscheidungskriterium, anhand dessen der Verbraucher nun erstmals die Möglichkeit besitzt, seine Kaufentscheidung auf Basis von Fakten zu treffen: Diese Produkte haben keine geplanten die Lebensdauer begrenzende Sollbruchstelle! Um den hohen Ansprüchen dieser Vergabekriterien zu entsprechen, werden die Produkte von unabhängiger Seite speziell auf „geplanten Verschleiß“ hin geprüft. Hierzu erfolgt eine detaillierte Analyse der Herstellungsunterlagen, Lebensdauerbetrachtungen und der verwendeten Materialqualitäten. Ergänzend werden mechanische, elektronische und bei Bedarf auch softwaretechnische Aspekte Temperaturempfindliche Bauteile werden bewusst neben sehr heißen Bauteilen wie Leistungstransistoren oder PC-Prozessoren platziert. Sie erreichen somit schnell das Ende ihrer Lebenszeit. 26 1/2014

Dienstleistung im Rahmen der strengen Vergabekriterien berücksichtigt. Zentraler Punkt ist auch eine eidesstattliche Erklärung des Herstellers, dass sich keinerlei geplante, lebensdauerbegrenzende „Sollbruchstellen“ im Produkt befinden. Zusätzlich werden Vergleichsmuster nach einem speziellen Verfahren (HTV-TAB) konserviert, um im Zweifelsfall jederzeit neuwertige Vergleichsteile zur Verfügung zu haben. HTV-Life überwacht die Einhaltung dieser Vergabekriterien und bietet mittels eines Internetportals die Möglichkeit Produktauffälligkeiten und geplante Obsoleszenzen zu melden. Mehrere Hersteller haben inzwischen das Prüfzeichen für ihre Geräte bekommen, als erstes Unternehmen hat Technisat mit zwei Satelliten-Receivern das HTV-Life-Prüfzeichen erhalten. Aktuell werden vier Modelle von Gigaset dem bekannten Hersteller für Schnurlostelefone auf geplante lebensdauerbegrenzende Sollbruchstellen bei HTV analysiert und getestet. Weitere 180 Telefone für den deutschsprachigen Raum sollen die Testreihen durchlaufen. Warum kann HTV dies? Das neue Prüfzeichen von HTV- Life schafft ein objektives Entscheidungskriterium. Der Verbraucher hat nun erstmals die Möglichkeit, seine Kaufentscheidung auf Basis von Fakten zu treffen. Als unabhängiges und eines der größten Testhäuser Europas mit über 220 Mitarbeitern testet HTV seit mehr als 27 Jahren elektronische Bauteile und komplette Produkte auf Herz und Nieren. Im Bereich „Programmierung“ wurde HTV vor kurzem zur weltweiten Nr. 3 gewählt. Die für das HTV-Life-Prüfzeichen entscheidenden Kernkompetenzen sind umfangreiche Kenntnisse bei der Durchführung von Lebensdauerprüfungen, Alterungsuntersuchungen, Fehlerursachenanalysen sowie elektrischen und mechanischen Tests. Für deren fachgerechte Umsetzung im Rahmen der HTV-Life- Prüfung steht in den HTV-Analytiklaboren umfangreiches und hochmodernes Equipment, gepaart mit detailliertem Wissen bestens ausgebildeter Ingenieure, Techniker, Chemiker und Physiker, zur Verfügung. HTV GmbH info@htv-life.com www.htv-life.com Dienstleister erweitert Produktion Um die Flexibilität bei Musterbaugruppen und Kleinserien zu erhöhen, hat die Gebauer GmbH eine weitere Siplace-Linie installiert. Während auf der bisherigen Siplace-Linie weiter die Serien der Kunden gefertigt werden, sollen auf der neuen Linie nun Musterbaugruppen, Kleinserien und Einzelbaugruppen gefertigt werden, um so schneller Prototypen für die Kunden anbieten zu können. Der Vorteil dieser Maßnahme liegt auch darin, dass es sich bei den Linien um Siemens-Automaten neuerer Generation handelt, sodass bei späterer Serienfertigung, die Programme der Muster für die Serienfertigung übernommen werden können. Es lasssen sich alle momentan üblichen Bauteilgrößen verarbeiten, welche vor der Verarbeitung in modernen Trockenschränken getempert werden. Für die Musterfertigung steht ebenso wie für die Serienfertigung ein AOI-Testsystem zur Verfügung. Damit für den Kunden komplette Baugruppen gefertigt werden können, reiht sich an die SMT-Linien eine THT-Fertigung mit zwei Wellenlötanlagen und einer Selektivlötanlage sowie Handarbeitsplätzen, auch zur Montage und Verklebung von mechanischen Komponenten, an. Ein modernes Prüffeld mit hochqualifiziertem Fachpersonal rundet das Angebot des gemäß ISO 9000 und 13485 zertifizierten EMS-Dienstleisters ab. Gebauer GmbH info@gebauergmbh.de www.gebauergmbh.de 1/2014 27

Fachzeitschriften

11-2019
10-2019
4-2019
3-2019
4-2019

hf-praxis

9-2019
8-2019
7-2019
6-2019
5-2019
4-2019
3-2019
2-2019
1-2019
EF 2019-2020
10-2019
Best_Of_2018
12-2018
11-2018
10-2018
9-2018
8-2018
7-2018
6-2018
5-2018
4-2018
3-2018
2-2018
1-2018
EF 2018/2019
12-2017
11-2017
10-2017
9-2017
8-2017
7-2017
6-2017
5-2017
4-2017
3-2017
2-2017
1-2017
EF 2017/2018
12-2016
11-2016
10-2016
9-2016
8-2016
7-2016
6-2016
5-2016
4-2016
3-2016
2-2016
1-2016
2016/2017
12-2015
11-2015
10-2015
9-2015
8-2015
7-2015
6-2015
5-2015
4-2015
3-2015
2-2015
1-2015
12-2014
11-2014
10-2014
9-2014
8-2014
7-2014
6-2014
5-2014
4-2014
2-2014
1-2014
12-2013
11-2013
10-2013
9-2013
8-2013
7-2013
6-2013
5-2013
4-2013
3-2013
2-2013
12-2012
11-2012
10-2012
9-2012
8-2012
7-2012
6-2012
4-2012
3-2012
2-2012
1-2012

PC & Industrie

11-2019
10-2019
9-2019
1-2-2019
8-2019
7-2019
6-2019
5-2019
4-2019
3-2019
EF 2019
EF 2019
12-2018
11-2018
10-2018
9-2018
8-2018
7-2018
6-2018
5-2018
4-2018
3-2018
1-2-2018
EF 2018
EF 2018
12-2017
11-2017
10-2017
9-2017
8-2017
7-2017
6-2017
5-2017
4-2017
3-2017
1-2-2017
EF 2017
EF 2017
11-2016
10-2016
9-2016
8-2016
7-2016
6-2016
5-2016
4-2016
3-2016
2-2016
1-2016
EF 2016
EF 2016
12-2015
11-2015
10-2015
9-2015
8-2015
7-2015
6-2015
5-2015
4-2015
3-2015
2-2015
1-2015
EF 2015
EF 2015
11-2014
9-2014
8-2014
7-2014
6-2014
5-2014
4-2014
3-2014
2-2014
1-2014
EF 2014
12-2013
11-2013
10-2013
9-2013
8-2013
7-2013
6-2013
5-2013
4-2013
3-2013
2-2013
1-2013
12-2012
11-2012
10-2012
9-2012
8-2012
7-2012
6-2012
5-2012
4-2012
3-2012
2-2012
1-2012

meditronic-journal

3-2019
2-2019
1-2019
4-2019
5-2018
4-2018
3-2018
2-2018
1-2018
4-2017
3-2017
2-2017
1-2017
4-2016
3-2016
2-2016
1-2016
4-2015
3-2015
2-2015
1-2015
4-2014
3-2014
2-2014
1-2014
4-2013
3-2013
2-2013
1-2013
4-2012
3-2012
2-2012
1-2012

electronic fab

3-2019
2-2019
1-2019
4-2018
3-2018
2-2018
1-2018
4-2017
3-2017
2-2017
1-2017
4-2016
3-2016
2-2016
1-2016
4-2015
3-2015
2-2015
1-2015
4-2014
3-2014
2-2014
1-2014
4-2013
3-2013
2-2013
1-2013
4-2012
3-2012
2-2012
1-2012

Haus und Elektronik

4-2019
3-2019
2-2019
1-2019
4-2018
3-2018
2-2018
1-2018
4-2017
3-2017
2-2017
1-2017
4-2016
3-2016
2-2016
1-2016
4-2015
3-2015
2-2015
1-2015
4-2014
3-2014
2-2014
1/2014
4-2013
3-2013
2-2013
1-2013
4-2012
3-2012
2-2012
1-2012

Mediadaten

2020 - deutsch
2020 - english
2020 - deutsch
2020 - english
2020 - deutsch
2020 - english
2020 - deutsch
2020 - english
2020 - deutsch
2020 - english
2019 deutsch
2019 english
2019 deutsch
2019 english
2019 deutsch
2019 english
2019 deutsch
2019 english
2019 deutsch
2019 english
© beam-Verlag Dipl.-Ing. Reinhard Birchel