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Elektroinstallation Die

Elektroinstallation Die Vergussmasse Aquasit ist in Kartuschen erhältlich. Anwendung von Aquasit im Außenbereich LS-Schalter kombinieren thermischen und magnetischen Auslöser (Quelle: Biezl) und Anlagen z.B. bei Überlast/Kurzschluss vor Zerstörung geschützt werden. Die Schutzmaßnahmen sollen kostengünstig und einfach zu installieren sein sowie schnell und zuverlässig reagieren. Hierzu zählen • FI-Schutzschalter zum Personenschutz, • Brandschutzschalter (Fehlerlichtbogen-Schutzschalter) und • Sicherungen (Leitungsschutzschalter). Die ersten beiden Schutzmöglichkeiten werden nicht selten kombiniert mit Leitungsschutzschaltern angeboten. Der Schutz gegen elektrischen Schlag Hier liegt folgendes Konzept zugrunde: Teile der elektrischen Anlage, die eine gefährliche Spannung führen, dürfen im Normalfall nicht berührbar sein. Im Fehlerfall muss eine Schutzmaßnahme die Gefahr abwenden (Abschaltung). Daraus folgt generell für den Schutz: Er besteht aus den Komponenten Isolation für den Normalfall (sog. Basisschutz) und Abschaltung im Fehlerfall. Früher sprach man hier vom Schutz gegen direktes bzw. indirektes Berühren. Konkreter handelt es sich um folgende Konzepte: • einfache, doppelte oder verstärkte Isolierung • Schutztrennung • Kleinspannung • automatische Abschaltung FI-Schutzschalter zum Personenschutz Fehlerstromschutzschalter sind die am häufigsten verwendeten Fehlerstrom- Schutzeinrichtungen und verhindern gefährlich hohe Ströme gegen Erde. Überspannungsschutz nach DIN VDE 0100-534 Dreipoliger LS-Schalter für 10 A/6 kW Diese Vorschrift ist die deutsche Fassung des Harmonisierungsdokuments zur Auswahl und Errichtung von Überspannungs-Schutzeinrichtungen. Sie ergänzt die DIN EN 62305 und gibt der Blitzschutz-Fachkraft Hinweise zur Planung, Errichtung und Prüfung und zum Betrieb von solchen Schutzeinrichtungen in Gebäudeinstallationen. So müssen Überspannungs-Schutzeinrichtungen vom Typ 1 oder 2 am Speisepunkt der Anlage errichtet werden. Dieser liegt im Sinne der Norm direkt hinter dem Hausanschlusskasten. 8 Haus & Elektronik 1/2015

Elektroinstallation Internationale Bezeichnungen RCCB Residual Current operated Circuit-Breaker without over current protection, entspricht den reinen FI/DI-Schaltern (DI Differenzstrom) RCBO Residual Current operated circuit-Breaker with integral Over current protection, entspricht den kombinierten FI/LS- und LS/DI-Schaltern (LS Leitungsschutz) SRCD Socket outlet with Residual Current operated Device, das sind FI- bzw. DI-Steckdosen PRCD Portable Residual Current operated Device, ortsveränderlich, Personenschutzadapter RCU Residual Current Units, FI-Auslöser zum Anbau an LS-Schalter CBR Circuit-Breaker incorporating Residual current protection, LS- Schalter mit FI-Schutzfunktion Die Vertreter der FireBox-Familie mit ihrem Innenleben Hier trifft man auch in deutschen Normen auf das Kürzel RCD für Residual Current protective Device („Reststromschutzgerät“). Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen werden eventuellen anderen Überstromschutzeinrichtungen immer vorgelagert im Niederspannungsverteiler installiert. Jedoch sind für den Fehlerstromschutz einzelner Steckdosen in Altanlagen auch RCD-Steckdosen verfügbar. Von Bedeutung sind drei Grundtypen von FI-Schutzschaltern: • Typ A erfasst sinusförmige Ströme und Gleichstromimpulse • Typ F erfasst alle Fehlerstromarten wie Typ A und Fehlerströme, die aus einem Frequenzgemisch bis 1 kHz bestehen, wie sie z.B. bei Waschmaschinen und Pumpen entstehen können, kurzzeitverzögerte Auslösung und erhöhte Stoßstromfestigkeit • Typ B erfasst neben Wechselfehlströmen auch glatte Gleichfehlströme FI-Schutzschalter vom Typ A gibt es für Bemessungsdifferenzströme von 10, 30, 100, 300, 500 und 1.000 mA. Zum Personenschutz sind 10 oder 30 mA, zum Brandschutz 300 mA vorgeschrieben. Zu unterscheiden sind netzspannungsunabhängige und netzspannungsabhängige Funktionen. Die verbindlichen Normen sind DIN VDE 0100-701:2008-10 (für Räume mit Badewanne oder Dusche) und DIN VDE 0100-410:2007, Abschnitt 411.3.3 (für Steckdosenstromkreise). Brandschutzschalter Eine der häufigsten Brandursachen sind Fehlerlichtbögen. Sie können z.B. bereits durch beschädigte Isolationen, gequetschte Leitungen, abgeknickte Stecker oder lockere Kontaktstellen entstehen. Die Folgen können erschreckend sein. Beispielsweise entzündet sich zunächst die Leitungs isolierung, und die gesamte Anlage gerät nach und nach in Brand. Ein Brandschutzschalter, fachlich korrekt Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtung genannt und im Englischen als Arc Fault Detection Device (AFDD) oder Arc Fault Circuit Interrupter (AFCI) bezeichnet, ist die hier zuständige Schutzeinrichtung in Niederspannungsnetzen! Nur sie schützt durch automatische Abschaltung vor Beschädigung durch Fehlerlichtbogen und den thermischen Folgen, wie Kabelbränden. Störlichtbögen in Reihe und parallel zum Verbraucher können detektiert werden. Im ersten Fall wird der normale Betriebsstrom meist nicht überschritten wird, da durch den Verbraucher begrenzt. Schmelzsicherungen oder Leitungsschutzschalter sprechen nicht an. Mögliche Ursachen: lockere Kabelklemme oder Kabelbruch. Im zweiten Fall geraten benachbarte Leiter in Kontakt und verursachen einen Kurzschluss. Mögliche Ursache: Schaden an der Kabelisolation und Erschütterung/Vibration. Auch die Überstrom- Schutzeinrichtung löst aus, eventuell auch noch der FI-Schutzschalter. Ein Brandschutzschalter reagiert grundsätzlich auf (schnelle) Stromänderungen. Denn der Stromverlauf weist bei Störlichtbögen charakteristische, hochfrequente Komponenten auf. Reguläre Schwankungen werden ausgeblendet. Sicherung/LS-Schalter Ein Leitungsschutzschalter, kurz LS- Schalter, auch Sicherung(sautomat) genannt, schützt vor Überstrom in Niederspannungsnetzen. Eine Erwärmung infolge zu hohen Stroms ist damit nicht möglich. Für Deutschland gilt bei Neuinstallation (nach den TAB in Verbindung mit DIN 18015-1): • Im Stromkreisverteiler von Wohnungen dürfen für Beleuchtungsund Steckdosenstromkreise nur LS- Schutzschalter verwendet werden, keine Schmelzsicherungen. • Zur Absicherung im Vorzählerbereich dienen in der Regel selektive Leitungsschutzschalter (SLS). Das automatische Abschalten kann auf folgende Arten ausgelöst werden: IP-Schutzarten • bei Überlast, d.h., wenn der vorgegebene Nennwert längere Zeit erheblich überschritten wird • elektromagnetisch bei Kurzschluss (innerhalb weniger Millisekunden) • durch Zusatzmodule, z.B. ansteckbare Unterspannungs- und Arbeitsstromauslöser, FI-Module, Störlichtbogen-Schutzeinrichtungen oder motorische Antriebe Ein wichtiges Merkmal von Leitungsschutzschaltern ist die unbeeinflussbare Freiauslösung. Sie stellt sicher, dass bei Kurzschluss eine sofortige Auslösung auch dann erfolgt, wenn der Schalthebel in der Ein-Stellung festgehalten wird. Nach Überlastauslösung muss der Bimetallstreifen erst abgekühlt sein, bevor ein Wiedereinschalten möglich ist. Eine Kombination aus LS-Schalter und FI-Schutzschalter wird als RCBO (Residual current operated Circuit- Breaker with Overcurrent protection) bezeichnet. IP steht für Ingress Protection. Diese Schutzarten kennzeichnen die Resistenz gegen das Eindringen bestimmter Partikel oder von Wasser/ Feuchtigkeit bei verschiedenen Bedingungen. Dies betraf ursprünglich nur Gehäuse und wurde nach und nach auf ganze Produkte ausgeweitet, wie Anschlussleitungen, Schalter, Sensoren und Module/Geräte. Auf IP folgen zwei Ziffern. Die erste beschreibt den Schutz gegen feste Partikel, die zweite den Schutz gegen Wasser. Ein eventueller Buchstabe K benennt Ausrüstungen für Straßenfahrzeuge. Die IP-Schutzarten sind in der DIN EN 60529 (VDE 0470) definiert. Diese Norm beschreibt nicht eindeutig, wie zu prüfen ist. Details der Umsetzung sind nicht definiert. Hersteller und Anwender sind gefordert, diese gemeinsam festzulegen. Haus & Elektronik 1/2015 9

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