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Zeitschrift für Elektro-, Gebäude- und Sicherheitstechnik, Smart Home

Smart Living Vernetzung

Smart Living Vernetzung bietet neue Funktionen und Services Smart Home bedeutet heute in erster Linie „vernetztes Haus “. In der Vernetzung liegt auch die Zukunft des smarten Wohnens und Lebens, denn effiziente Energienutzung, Sicherheit und Internet der Dinge sind ohne Netzwerke bald kaum mehr vorstellbar. Der Beitrag beleuchtet den Trend zur Vernetzung etwas näher. Bildquelle: Niveo Intelligentes Wohnen (Smart Living) rückt die Vernetzung und Automation von Hausgeräten in den Vordergrund. Unlängst hat Bundeswirtschafts minister Peter Altmaier das große Marktpotenzial von Smart Living unterstrichen und den Beitrag der Wirtschaftsinitiative Smart Living zur Entwicklung eines deutschen Leitmarkts gewürdigt. Stellen wir uns ein zukünftiges Netzwerk vor, das auch der Energieeinsparung, der Sicherheit und der Bequemlichkeit dient! Hier läuft nun alles automatisch, was früher dem Bewohner durch den Kopf ging: Sparsam mit Energie umgehen Der Energiepreis ist dem System durch Internet-Anknüpfung bekannt, ebenso das typische Verhalten und die typischen Ansprüche der Bewohner. Dann würde etwa die Waschmaschine ihren Dienst aufnehmen, wenn der Strom günstig ist. Starke Verbraucher, wie elektrischer Herd oder Bügeleisen, würden nach einer bestimmten Zeit automatisch vom Netz getrennt, um zu hohen Verbrauch oder Unfälle zu verhindern. Die wesentliche Energieeinsparung würde jedoch höchstwahrscheinlich durch ein intelligentes Heizungs- Management möglich werden, also ein vernetzt gesteuertes Heizungssystem, das sich sowohl der Außentemperatur als auch den Bedürfnissen der Bewohner intelligent anpasst. Vernetzung würde hier also eine Energieoptimierung versprechen. Bin ich gut geschützt? Bewohner müssen heute bei Wetterunbilden meist selbst noch die nötigen Maßnahmen treffen, Fenster und Türen schließen und eventuell Rollladen herunterlassen. Dies alles ist für ein vernetztes Haus kein Problem mehr. Eine eigene Wetterstation, eventuell abgeglichen mit Wetterinformationen aus dem Internet, bildet die nötige Informationsbasis. Der Schutz gegen Einbruch steht beim Thema „Sicherheit“ von der Faktenlage, nicht aber unbedingt von der „gefühlten“ Lage her ganz vor. Der Widerspruch ist leicht erklärt: Solange einem selbst oder Nachbarn noch nichts passiert ist, wiegt man sich in Sicherheit. Doch Einbrüche sind statistisch eine erschreckende Realität - ganz im Gegensatz etwa zur Unfallverhütung durch Rauchmelder. Da verwundert es vielleicht, warum fast im ganzen Land eine „Rauchmelderpflicht“ besteht, nicht aber eine Pflicht zu einem Einbruchs-Mindestschutz. Den besten Schutz gegen Einbruch leistet ein vernetztes System. Es ist eventuell sogar an die örtliche Polizeistation angebunden, zu der es im Ernstfall eine Meldung schickt. Vernetzung erlaubt aber auch eine Steigerung der Sicherheit allgemein und des Sicherheitsgefühls durch Fernüberwachung und -diagnose. Hier genügen oft Apps, die auf vorhandener Technik (Smartphone) aufsetzen. Spezielle Lösungen, wie sie etwa in hochwertige Fahrzeuge eingebaut werden, können vom Kosten/Nutzen-Verhältnis weniger überzeugen. Active Assisted Living Schwieriger Begriff, früher sagte man auch Ambient Assisted Living. Wikipedia klärt auf und meint, dass man unter dem „aktiv unterstützten Leben“ Methoden, Konzepte, elektronische Systeme einschließlich Netzwerken, Produkte sowie Dienstleistungen, welche das alltägliche Leben älterer und auch behinderter Menschen situationsabhängig und unaufdringlich unterstützen, versteht. Vor dem Übersetzungs- 10 Haus und Elektronik 2/2019

Smart Living Beim Symposium „Smarte Wohnung“ am 16. 1. 2019 hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier das große Marktpotenzial von Smart Living unterstrichen (Quelle: www.smart-living-germany.de) versuch „alltagstaugliche Assistenzlösungen für ein selbstbestimmtes Leben“ schreckt man ebenso wie vor akademischen Floskeln nicht zurück. Wichtig: „Um Kontextinformationen zu teilen, können Technologien im AAL- Umfeld sinnvollerweise modular und vernetzbar aufgebaut sein, um ein pseudointelligentes Verhalten aufzuweisen. Diese Eigenschaft ist jedoch nicht zwingend erforderlich.“ Es ist nun einmal so, wir werden nicht nur immer älter, sondern wohl auch bequemer. Kein Wunder also, dass die Gruppe der Anwender solcher Technik nicht nur Ältere, sondern auch Gesunde umfasst, wobei Letztere hauptsächlich Lifestyle-Funktionen zur Steigerung der Lebensqualität verwenden. Active Assisted Living bezieht explizit Pflegepersonal, Ärzte und Familienmitglieder durch erweiterte Kommunikationsmöglichkeiten und erleichterte soziale Interaktion mit ein. Anwendungsbeispiele finden sich bei Sicherheit, Komfort und Unterhaltung: • automatische Abschaltung des Herds bei Abwesenheit • Schutz gegen Einbrüche • kontextabhängige Beleuchtungs-, Raumtemperatur- oder Musiksteuerung Quellen und Empfänger Diese Geräte lassen sich auf einfache Weise ins Netzwerk integrieren: NAS/Homeserver Darauf lassen sich alle Daten und Dateien zentral speichern und bequem von überall im Haus abrufen - automatische Datensicherung inklusive. Mehrere Hersteller bieten diese Produkte an. Blu-ray-Player Das sind möglicherweise etwas unterschätzte Multitalente. Denn: Sie spielen neben dem High-Definition-Format auch normale DVDs, Audio-CD und andere Scheiben einwandfrei ab. Und: Sie sind mit einem Netzwerk-Ausgang ausgestattet. Dies ist meist ein Ethernet- Port. Hinter Ethernet steckt eine Technik, die Software (Protokolle usw.) und Hardware (Kabel, Verteiler, Netzwerkkarten usw.) für kabelgebundene Datennetze spezifiziert (LAN-Technik). Derzeit sind Übertragungsraten bis 100 Mbit/s (Fast Ethernet) und sogar 1 Gbit/s (Gigabit-Ethernet) möglich. Je kleiner das LAN mit klassischen Kabeln, umso leichter erreicht man diese Marken. Ermöglicht wird nicht nur die Aktualisierung der Geräte-Software, sondern auch der Zugriff auf Internet-Inhalte, die immer häufiger auf Blu-rays als exklusive Extras zum jeweiligen Film angeboten werden (Fachbegriff: BD-Live). In Zukunft sollen über den Netzwerkanschluss des Players auch Videostreams laufen. Media Extender Diese Multifunktionsboxen ermöglichen eine ganze Menge: Videodateien und Fotos vom PC auf den TV übertragen, mit der Wohnzimmer-Audioanlage auf die digitale Musikbibliothek zugreifen und auf dem TV-Gerät die Cover anzeigen, Fernsehprogramme am PC aufzeichnen und auf dem TV-Screen wiedergeben und mehr. Die Daten werden über Ethernet-Kabel oder per WLAN übertragen. AV-Receiver (Audio/Video) Das sind die wichtigen Schaltzentralen in einem Heimkinosystem. Im Grunde handelt es sich um HiFi-Verstärker und Signalverteiler. Viele Modelle sind mit Netzwerk- Schnittstellen ausgestattet, meist für Ethernet-Kabel oder WLAN. So ein netzwerkfähiger AV-Receiver spart die Streamingbox oder einen Media Extender. Spielekonsolen Gaming heißt heute immer mehr „Spielen mit anderen Spielern über das Internet“. Daher sind heutige Spielekonsolen echte „Medien- Netzwerker“ und gestatten es, mit anderen Gamern weltweit dieselben Spiele zu spielen. So eine Konsole lässt sich auch leicht ins Heimnetzwerk einbinden. Dann ist es mit ihnen auch möglich, Musik-, Foto- und Videodateien von einem Server in das Netz einzuspielen. Aspekte von Smart Living (Quelle: https://paradigm-interactions.com) • Möglichkeit, mit einem Klick auf das Smartphone sämtliche Elektrogeräte auszuschalten • Anwesenheitssimulation durch Musik, Licht und Bildschirm „In einem meist selbstlernenden System werden Sensoren vernetzt sowie deren Daten fusioniert und ausgewertet, wodurch beispielsweise Routineaufgaben ausgeführt werden können. Ist der Bewohner gefährdet oder überfordert, bietet das ´mitdenkende´ System altersgerechte Hilfestellung an, macht Vorschläge zur Problemlösung, bindet externe Dienstleister (wie Sicherheitsunternehmen oder telemedizinische Zentren) mit ein oder löst sogar eine Notfallmeldung aus.“ Leider gibt es noch keine überall anerkannten Standards und daher kommen häufig unterschiedliche Gateways zum Einsatz. Absehbar sei zumindest, dass bei der Ausgestaltung der entsprechenden Gateway-Plattformen eine Harmonisierung mit ähnlichen Anstrengungen im Rahmen der Entwicklung von Smart Home und auch Smart Grids nötig ist. Ein populärer Ansatz zur Harmonisierung einer offenen Gateway-Plattform ist OSGi. Sprachsteuerung liegt im Trend Die Sprachassistentin Alexa vom Amazon wird immer bekannter. Und Haus und Elektronik 2/2019 11

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