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4-2022

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Fachzeitschrift für Elektronik-Produktion - Fertigungstechnik, Materialien und Qualitätsmanagement

Dienstleistung

Dienstleistung wiederholte Zulassungskosten. Das können wir inhouse gar nicht abbilden, und es ist wichtig für uns, um unseren Bestand zu pflegen und somit nachhaltige Produkte entwickeln zu können.“ Gut durch die Pandemie navigiert 2019 war es dann soweit – der Hightech-Großbildschirm Weframe kommt auf den Markt, mit Fokus auf die Hotel- und MICE-Branche (Meetings, Incentives, Conferences und Events). „Und dann kam Anfang 2020 Corona“, erinnert sich Weber. Das hatte zur Folge, dass der Bedarf – besonders in den beiden avisierten Zielbranchen – erst zurückging und im Sommer dann wieder sprunghaft anstieg. „Wir haben diese Herausforderung gemeistert, indem wir die Fertigung in Durach so modular aufgebaut haben, dass wir sehr schnell skalieren und auf die schwankende Nachfrage flexibel reagieren konnten“, so Weber. Die geplante Durchschnittsmenge der zu produzierenden Weframes lässt sich flexibel innerhalb einer Woche verdoppeln oder halbieren. „Die Pandemie war sicherlich für alle ein großer Rückschlag. Bei Weframe haben wir aber auch insofern von ihr profitiert, dass wir uns heute nicht mehr groß erklären müssen, wenn wir von hybriden Meetings reden und uns nicht mehr rechtfertigen müssen, wenn wir behaupten, dass die Meeting-Räume zu wenig digitalisiert sind. Daher ist die Digitalisierung des Meeting-Raums als solches ein Gewinner der Pandemie“, erläutert Steinbichler. Neue 65- Zoll-Variante und Ausbau der Kooperation Nachdem der 86 Zoll große Touchdisplay jetzt erfolgreich auf dem Markt ist, arbeitet Weframe neben diversen Ausbaustufen auch an einer zweiten, kleineren Produktvariante. „Bei unserem 65-Zoll- Gerät wollen wir im Gegensatz zum ersten Projekt die Entwicklung gleich komplett an TQ abgeben, da wir uns mit deren guter Organisation und Aussteuerung der Hardware- Entwicklung sehr wohlfühlen“, erklärt Steinbichler. „Wir sehen in TQ quasi eine externe Team-Erweiterung. Ich kann TQ wirklich jedem empfehlen, der auf der Suche ist nach einem verbindlichen, langfristigen Entwicklungspartner mit Produktionsverständnis.“ Gefragt nach einem Ausblick auf Post-Corona-Zeiten, meint Steinbichler: „Natürlich hoffen wir, dass bald wieder mehr Präsenz-Meetings stattfinden – denn digitalisierte Präsenz-Meetings sind unser wichtigster Markt. Wir sind davon überzeugt, dass es diese immer geben wird, denn wir wissen alle, wie wichtig der soziale Austausch für produktiven Output ist. Das wollen wir fördern. Aber wir wollen auch der Tatsache Rechnung tragen, dass auch nach Corona weiterhin weniger Business-Reisen stattfinden werden. Das bedeutet nichts anderes, als dass wir mehr vernetzte Meetings haben werden, etwa mit einem Team in einem Meeting-Raum in München, das mit einem weiteren Team in Berlin zusammengeschalten wird. Beide arbeiten präsent, aber hybrid zusammen. Die einzige vernünftige Antwort darauf ist der hybride Meeting-Raum, so wie wir ihn anbieten.“ Weframe www.weframe.de TQ Group www.tq-group.com EMS-Dienstleister für kundenspezifische Lösungen Dipl.-Ing. Michael Kuttig Kuttig Electronic blickt auf eine über 26-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Im Februar 1996 als Ein- Mann-Unternehmen gestartet, konnte Kuttig Electronic durch hochwertige Dienstleistungen rund um die Elektronik das Geschäft weiter ausbauen und das Team kontinuierlich vergrößern, sodass es bis heute auf 65 Mitarbeiter angewachsen ist. Heute ist die Kuttig Electronic GmbH eine feste Größe auf dem Markt der Fertigung und Entwicklung elektronischer Baugruppen und Geräte, beliefert Kunden in ganz Europa, China und den USA. All das wurde möglich, weil dem Unternehmen von Kunden, Partnern, Lieferanten und nicht zuletzt den hoch motivierten Mitarbeitern das nötige Vertrauen entgegengebracht wurde. „Aufgrund der konsequenten Orientierung an den Kundenbedürfnissen und um dem damit verbundenen hohen Anspruch gerecht zu werden, investieren wir fortlaufend in die modernsten Produktions- und Prüfanlagen. Im Bereich der Test- und Prüfelektronik bietet Kuttig seinen Kunden mit 2D-/3D-AOI-Systemen, einem Flying-Probe Tester, einem AXI-Röntgenprüfsystem und kunden-spezifischen Funktionsprüfungen eine bestmögliche Testabdeckung. Auch für die kommenden Jahre haben wir große Ziele. Wir wollen in einem gesunden Tempo weiterwachsen und dabei unsere Position als kundennaher Full-Service- Elektronik-Dienstleister weiter ausbauen“, so Geschäftsführer Dipl.-Ing. Michael Kuttig. Kuttig Electronic GmbH • Am Vennstein 6 • D-52159 Roetgen Fon: 02471/920 90-0 • Fax: 02471/920 90-90 • info@kuttig.de • www.kuttig.de 42 4/2022

Qualitätssicherung 3D-Druck: Material-Jetting im Prüfmittelbau Seit 2018 hat sich das Start-up Eloprint auf die Herstellung von Prüfadaptern für die Kontaktierung elektronischer Baugruppen spezialisiert. Dabei fertigt das Unternehmen im Gegensatz zu herkömmlichen Anbietern seine Adapter fast ausschließlich additiv und profitiert von den Vorteilen der Technologie: Es gibt an, seine Adapter nicht nur besonders günstig und schnell liefern zu können, es macht sich auch die Flexibilität der additiven Technologien zu nutze. Individuelle Lösungen können kurzfristig in das Design einfließen und auch in der Stückzahl eins kostengünstig produziert werden. Bisher setzte Eloprint bei der Herstellung seiner Prüfadapter überwiegend auf das FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling). Dabei wird ein Thermoplast geschmolzen und bahnweise abgelegt. Mit dem Verfahren lassen sich eine Vielzahl von Kunststoffen zu einem dreidimensionalen Modell verarbeiten. Je nach Anwendung können beispielsweise temperaturbeständige, flexible oder besonders stabile Kunststoffe verwendet werden. Eloprint www.eloprint.de 4/2022 Ein Nachteil des Verfahrens ist allerdings die vergleichsweise geringe Präzision. Typischerweise wird mit Bahnbreiten von 0,4 mm und einer Schichtdicke von 0,1 bis 0,25 mm gearbeitet. „Das Design unserer Prüfadapter war bisher auf das FDM-Verfahren ausgelegt. Dadurch konnten wir mit den Einschränkungen des Verfahrens gut umgehen“, erklärt der Geschäftsführer Georg Pröpper. „Trotzdem gab es natürlich Limitationen. Die Nadelbetten mussten wir beispielsweise immer noch CNC-fräsen, um die nötige Präzision zu gewährleisten.“ Zukünftig verwendet das Start-up neben dem FDM-Prozess auch das Material-Jetting-Verfahren (MJP). Im MJP-Verfahren wird das gedruckte Bauteil tröpfchenweise aus einem Photopolymer erstellt. Ähnlich einem Tintenstrahldrucker werden winzige Tröpfchen mit einer X-Y-Auflösung von 1600 x 900 dpi mit einer Schichtdickte von 32 µm aufgetragen und durch UV-Licht ausgehärtet (polymerisiert). Beim Druckprozess wird das Bauteil mit einem Wachs umhüllt, welches im Nachhinein ausgeschmolzen wird. Das Wachs dient als Stützmaterial für überhängende Geometrien. So ermöglicht das Verfahren die Fertigung komplexer Geometrien mit einem hohen Grad an Details. „Simple Geometrien werden wir weiterhin im kostengünstigen FDM-Verfahren fertigen. Aber mit unserem neuen MJP- Drucker können wir nun der Miniaturisierung in der Elektronikbranche und individuellen Anforderungen unserer Kunden noch besser gerecht werden. Zudem ist es möglich, Mechanismen aus mehreren beweglichen Teilen im montierten Zustand zu drucken. Die Arbeitserleichterung kompensiert die höheren Kosten des Verfahren. Damit können wir weiterhin unsere günstigen Preise halten“, verspricht Georg Pröpper. Aktuell bietet das Start-up drei Bauweisen, auf denen seine Automatic Test Systems • Incircuit Test • Function Test • Boundary Scan Test • AOI Test • Stand alone - Systems • Inline - Systems • Customizing Prüfadapter basieren. Insbesondere die Größe des Prüflings entscheidet, welche Bauweise zum Einsatz kommt. Die Bauweisen dienen allerdings nur als Basis. Jeder Prüfadapter von Eloprint wird in seiner Form und Größe individuell an den Prüfling angepasst, damit der Adapter nicht größer als notwendig wird. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Kosten und die Lieferzeit aus, der Prüfadapter nimmt auch in der Fertigungslinie nicht mehr Platz in Anspruch als notwendig. Bei der Konstruktion können auch individuelle Wünsche wie Anzeige- und Bedienelemente oder Sensoren und Elektronik im Adapter berücksichtigt werden. Falls die Ansprüche zu speziell für die etablierten Bauweisen sind, können auch gänzlich individuelle Lösungen entworfen werden. Der Preisrechner auf der Eloprint- Website ermöglicht eine frühzeitige Kostenabschätzung. ◄ CT350 Comet T - eine Klasse für sich - skalierbare Modultechnik, flexibel konfigurierbar - einheitliches Software-Paket und Bussystem => Testerressourcen nach Bedarf, geringe Kosten Besondere Eigenschaften - Incircuit-Test, Funktionstest, AOI-Funktionen und Boundary Scan Test in einem Testsystem mit leistungsfähiger Testsequenzer-Software - sehr schnelle Inline-, Nutzen- und Multisite Tests - Mixed Signal-Tests, bis zu 1.5 GS/s digital, 5 GS/s analog - Amplitudenauflösung bis 24 Bit, Impulsmessungen - CAD-Daten-Import, Testabdeckungsanalyse, Programmgenerator - Debugging Tools, internes Digital Scope und Waveform-Generator an jedem Testpunkt - Logging- und Statistikfunktionen - flexible Datenbank- und QM-Systemschnittstelle - grafische papierlose Reparaturstation - konkurrentes Engineering für Entwicklung, Fertigung Schneller und zuverlässiger Support Dr. Eschke Elektronik www.dr-eschke.de Email info@dr-eschke.de Tel. 030 56701669 43

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